wider George N?ajorn nachzusehen, wie er sich darumüber die Anbetung Christi ausdrücket. Ohne Zweifel a-ber wird er da sich nicht anders äußern, als er sich 1568auf der Unterredung zu Wcissenburg äusserte. Da, weißich gewiß, war er schon im Grunde der Meinung, die ervon Neujern erst angenommen haben soll. Denn wenner schon, dem Worte nach, Christo die Anbetung nicht ab-sprach : so sprach er sie ihm doch dem eigentlichen Sinnenach ab; indem er behauptete, daß ihm zwar eine Anbe-tung gebühre, aber doch nicht die nehmliche Anbetung,welche dem Bater allein vorbehalten sey. Er ließ ihmalso eine'Anbetung, wie er ihm eine Gottheit ließ: dasist; eine, die keine war. (^) Mit der Zeit druckte ersich hierüber uur dürrer aus; welches aber kcineswcgesder Verführung Neusers, sondern lediglich dem Wider- -spruchc des Gocmus bcyzmnesien war, der unter denneurern Unitariern zuerst den sonderbaren Mittelweg ein-schlug, und sich nichts weniger als eine Oemonstrarion,czuoc! Lkrilto, licet rci crestae, tamen muocat!o et 36-oratio, leu cultus ckuinus conueniat, zn geben
getraute. Alle Unitaricr vor ihm, wenn man sie mit derSprache heraus zu gehen nöthigte, waren des Oavidis ,Meinung, oder sie verstanden doch unter der AnbetungChristi ganz etwas anders, als unter der Anbetung Got-tes. Ja es ist so wenig wahr, daß Davidis zuerst inSiebenbürgen so gelehrct habe, wie Crell sagt, daß esihm von Neusirn beygebracht worden: daß Socmus
M 4 selbst
(*) V. OilpMatio in cnula tacrolsnAse l'rinitatis Lcc.danciiopoli iz68-V. R >5oc»»»' LpiKolze p. 14Z. Racomae 1618.