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„so würde nach Christi Regel dennoch keine äussere Unter-drückung der vernünftigen Religion und des vernünfti-gen Gottesdienstes zu entschuldigen seyn» Mein Chri-„sius hat die vernünftigen Rcligionsverwandten nicht„einmal unter dem Unkraute der Kirche begreifen können,„von dessen Ausrottung die Frage wäre: weil sie nach„dem Gesetze, als Menschen, als Fremdlinge, als wohn-„hafte Bürger, ja als gottcsfürchtige leute, der allgemei-„nen liebe, und der von Gott zugestandnen Rechte theil-„haftig waren. Die Apostel haben dieselbe gleichfalls„nicht so böse und unleidlich angesehen, sondern sie viel-„mehr mit den besten Ehrennamen belegt» Unsere jetzi-gen Kirchenlehrer werden sichs gefallen lassen, von den„Aposteln eine bessere Sprache und Amtsführung anzuneh-„men. So oft die Apostel mit den vernünftigen Zuden-„genossen aus den Heiden zu schaffen haben: so heißen sie„stets bey ihnen die Frommen, die Gorresfürchrigen,„die Verehrer Gorres, die gottoOfürchtigen Iudenge-„nossen, (evs-e/ZeiS, o>xj8o^evo« ?öv Isvv, o-xDo/tew- L'^-z^uvss, Ai'x«/ot, <p?Dov/^evot ?ov ^esv) und sie werden„den Zsracliten an die Seite gesetzt. Ihr Männer„von Istac!, sagt Panlus, und die ihr Gorr furch-,.rer, Hörer zu. Ihr Männer, lieben Brüder, ihr,.?xindcr des Gcschicchrs Abraham, und die umer„euch Gorr fürchrcn. (*) In der Erzählung lautet„es eben so: Nach dieser Rede, find Paulo und„Varnava viel Juden undgocreefürchrigc Juden-„genossen nachFcfslgr. Gs geselleren sich zu Pau-„lo und Süa auch der Zorreofürchrigen Griechen
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(")^or. XIII. 16. 26.