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„eine Menge. Paulus unrerrcdere sich mir dett„Juden und den Gorreo furch rigen in der Svna-„A0ge. Daß nun in allen diesen Stellen keine Ve-rschnittene nnd vollkommene Zudengenossen oder ?rolel^-,,ri iultirize, sondern blos vernünftige Verehrer Gottes,„oder ?rosel^ti ?orrae gemeinet sind, hat unter andern„Galcmon Dc^ltng, ein gelehrter lutherischer Theolo-,,gus ausführlich gezeigt. (^^) Der Hauptmann vLor-„NcllUS war, nach des Evangelisten ^uca Zeugniß schon,,als ein vernünftiger Hcydc, rlorrselig, pcrechr und,,gorre^furct)rig, (kvo-eAz?;, Ai'x«-ss, <p-/2s^evos ?-ov?,He-v) (^^-) so wie die Purpurkramerinn i^ydia eine„Verehrerinn Gottes hieß ( o-e/Z-^ev), ?-ov He-?v ). («^),,Das ist ganz eine andere Sprache der ersten Zünger Ze-„su, als die nian jetzt führt. Sie sagten nicht, ihr Un-gläubige, ihr Freydenker, ihr Naturalisten, ihr Reli-„gionsspötter; sondern ihr Verehrer Gottes, ihr die ihr„Gott fürchtet. Wie also die jüdische Kirche ungeachtet„ihres großen Eifers für das Gesetz und für ihre Religion„dennoch die vernünftigen Neligionsverroandtc nicht allein„bürgerlich ungekrankt bey sich wohnen ließ, sondern auch„in ihre geistliche Versammlungen und Synagogen willig„aufnahm, und sie durch ^iebe, 5ob und freundschaftliche„Begegnung an sich lockte: so billigten auch die Apostel,„durch ihre Ehrennahmen, welche sie solchen Züdengenos-„sen öffentlich ertheilten, die Weise der jüdischen Kirche,
„und
(») ^Kor. XIII. 42. 4?. XVII. 4- 17.
5a/. Oe>/i,S ObT Lacr. ?. II. p. 352, äe ?k/Zo>^L»-o<s 7-<z? Aeov.
(^) ^ttor^ X, I.
^ior. XVI. 14.