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bey den Unitariern anfangs zu finden geglaubt. Aberder Streit, in welchen er auch mit ihnen sofort verwickeltwurde, mochte ihn wohl abnehmen lassen, was er sich mitder Zeit selbst von denen zu versehen habe, welche amderswo eben so vogelfrcy waren, als er. Ja es scheinet,daß diese seine Besorgniß durch Hraüc. Davidis nachha-nge Schicksale hinlänglich gerechtfertigt worden. Indeßkann es doch gar wohl seyn, daß Neuscr auch eine ArtVon Prädilection für die Mahomctanifche Religion ge-habt, und daß er ihr bereits alle die Gerechtigkeit wieder-fahren lassen, die weit neurer Zeit freymüthige und un-verdächtige Gelehrre ihr erzeigen zu müssen geglaubt ha-ben» „Des Mahometö Alkoran, sagt auch unser Unbe-kannte kurz vor der mitgetheilten Stelle, „und der Tür-kische Glaube hat zwar einen bösen Ruf bey uns , nicht„allein, weil der Stifter dieser Religion Betrügerei) und„Gewalt gebraucht, sondern auch weil viele Thorheiten„und Irrthümer, nebst manchen unnöthigen äusscrlichen„hergebrachten Gebräuchen, sich eingemischet finden. Ich„will ihm auch gar nicht das Wort reden, vielweniger„denselben der christlichen Religion zum Nachtheil erhe-„ben. Doch bin ich verketzert, daß unter denen, die der„Türkischen Religion dies und jenes Schuld geben, die„wenigsten den Alkoran gelesen haben, und daß auch un-„tcr denen, die ihn gelesen, die wenigsten den Vorsatz ge?„habt, den Worten einen gesunden Verstand, dessen sie„fähig sind, zu geben. Ich getraute mir, wenn dieses,,mein Hauptabsehen wäre, das vornehmste der natürli-„chen Religion aus dem Alkoran gar deutlich, und zum„Theile gar schön ausgedruckt darzuthun, und glaube,
„daß