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„daß ich bey Verständigen leicht darinn Beyfall finden„werde, daß fast alles wesentliche in Mahomets lehre auf„natürliche Religion hinauslaufe. Der gelehrte Tho-„Mas ^de, ) den man sowohl der Sachen kundig„als unpartheyifch halten muß, lobt den Mahomet als„verae R.e>i^ioniz ^KiakJmi reltsur^torcm, der die wah-„re Religion Abrahauis wieder hergestellt habe: und der„getreuste Ueberfetzer und Ausleger des Alkorans Gcor-„gc Sale (^') zeigt in seiner Einleitung zumAlkoran,„daß der Grundsaß der Lehre Mahvmets auf der Ein-„heirGottes beruhe, oder auf der Wahrheit, duß nur Ein„Gott sey, und seyn könne: daß der Vorsatz , die heidni-schen Araber von der Abgötterei) zum Erkenntniß dieses„einigen Gottes zu bringen, edel und höchlich zu loben„gewesen, und daß Herr Prideanx nicht mit Grund vor-„gebe, ob habe Atahvmct bey den Arabern statt dcr Ab-„göttcrey eine Religion eingeführt, welche eben so schlimm„sey als die Abgötterei). Herr Salc sagt, daß die Er-„mahnungen zu guten Sitten und Tugenden, welche im„Alkoran enthalten sind, und sonderlich die Ermahnun-gen zur Verehrung eines wahren Gottes zum Theil so„vortrefflich sind, -daß ein Christ sie wol beobachten möch-„te.„ —- Wie weit uun dieses auch Neuser zu seiner„Zeit bereits erkannt, würden wir mir Gewißheit sagenkönnen, wenn es den Herausgebern der Kionumentorum.?Ä>3tiriorum beliebt halte, uns seine Anmerkungen überden Alkoran mitzutheilen, die sie vor sich gehabt zu habenversichern»
2. Den-
15. lZe reli^. vet. per^ar. p. ZZ.
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