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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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der kann ich diese zu einer andern Zeit ausziehen; oderes ist überhaupt genug , wenn man es sonach blos ange-zeigt findet, wo dergleichen, in vorkommendem Falle desGebrauchs, zu suchen. Ich will blos die grosser» Stel-len in Sicherheit bringen, mit welchem der unbekannteGelehrte auf eingehefteten Blattern sein Exemplar miteiner Sorgfalt ergänzet hat, die genugsam zeigt, wiewichtig sie ihm gewesen. Und ob sie schon, samt demganzen Buche, diese Wichtigkeit nun nicht mehr haben,auch beides die Welt gar wohl ohne angeblichen Schadendürfte entbehren können; so sind doch gegenwartige meineBeytrage von der Art, daß entweder so etwas, oder nichts,darinn aufbehalten zu werden verdienet. Was die Welteinmal hat, muß sie so ganz als möglich, so ganz als esihr vom Anfange bestimmt worden, haben. Was ein-mal zur Kenntniß der Welt gebracht worden, muß sie sogenau, so zuverlässig wissen können, als möglich: oder eswäre eben so gut, daß sie jenes gar nicht hätte, und die-ses gar nicht wüßte. Nach dieser Regel wünschte ich dieeinzeln Aufsätze in meinem Beytrage geschätzt zu wissen,und nicht nach ihrem Nutzen, den sie gar wohl haben kön-nen, ohne daß er sofort und allen in die Augen fällt; nochweniger nach einer Unentbehrlichst, die sich noch bey vielwichtigern Dingen nicht finoet.

Also, ohne weitere Rechtfertigung, zu den Stellenselbst, deren in allen drey sind, und die ich in den gering-sten Kleinigkeiten vollkommen so mittheilen will, wie ichsie bey «nscrm Unbekannten finde; das ist, vollkommenso, wie er sie selbst in dem Mcmuscripte gefunden hat,

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