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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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vuIZi opiniOnem venirent, miserrima s>remi servitute:cum neczuzczue pollimle ellet, cuin ciiversg tenrirent,placere omnikus, cüverli8 ciiversa protzanlibus. ?uin^«/^-zm s6 ezm sententigm kskulam retulit, «»^L»'»« ^/aMsm's ^c?sm^?<e vi^et, 8enem, git,

5uilse... und wie die besagte Fabel daselbst weiter lau-tet, die bey unserm Boner die Z2ste ist, in der Ausgabeder Schweizer . Wer sieht nicht, daß hier die Worte inBetrachtung kommen : c^uam nuper in ^lemannia lcri-xtgm piÄamque vickllet; und besonders das nuper?Das nuper zwar ist sehr bald zu bestimmen. Denn ausder Schlußrede des Poggius zu seinen kacetiiz erhellet,daß diese Schnurren aus den vertraulichen Gespräche»entstanden, die er wahrend der Regierung Pabft Mau-rmus des V, also von 1417 - 14z 1, mit einigen Freun-den in dazu eigentlich bestimmten Zusammenkünften ge-halten. Also, auch von 1417 an gerechnet, kann nu^ei-keine altere Zeit, als den Anfang des isten oder dasEnde des i4ten Jahrhunderts bedeuten; und das war?cs eben, was ich wollte. Eine Fabel, von der es früh-stcns um 1417 heißt, daß sie vor kurzem, nupcr, erfundenworden, ist Beweis genug, daß die ganze Sammlung,worinn sie sich befindet, nicht alter seyn kann. Aber nunist die Frage: heissen denn die Worte zusammen- auchnothwendig das? czuamnuper in Hlemamü tcriptam pl-üamque viöillet, Ist nuper nicht eben sowohl zu viöis-set zu ziehen, als zu icriptam piZam^ue? Muß eineSache, die man erst neulich gesehen hat, auch schlechter-dings erst neulich gemacht seyn? Wahrlich nich!; m.ddieses ist abermals ein Beweis, wie ZweydeutZZ diZ lkbc

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