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Hie heben sicb an yar lustig vnd kuryiVe^llig pria-mell geistlich vnd rvelrlicb von errven vill nmy-stcrn ricbrern die die hernach gescbriben priamelgerickr und vmaginirr haben. Als der schneprerfrc^dant palbirer zc. rnd ander meysier mer dieMan hernach in den gerickren rooll gesi^riben findevnd dtbensichan zum ersten xtx priamel geistlichGchneprers yedichrr zc. Von diesen geistlichen Stuckenmag hier das erste, und auch wohl das beste, zur Probestehen:
Wenn hell nit hell beschaffen wer,Die nimmer nit mit pein wirt lcr,Vnd kein poeser feindt wer beschaffen worn,Die allen seien nach schleichen zu ermorn,Vnd kein fcgfcwcr wer in diser zeyt,Vnd wer die scl vor vbcl gefreyt,Vnd sund nit sund wer noch scheintIn Heiden juden noch in eristen lant,Vnd sund gen got kein feintschafft macht,Vnd dort der sel kein vngluck pracht,Vnd got kein sund nie het versmacht,Noch wer sund vesscr gelassen den verpracht. 2)
Auf die gebachten neunzehn Priamel dieser Art fol-gen noch mehrere geistlichen Inhalts. Mitten daruntersteht eine Erzählung von zwey Mönchen und einer vor-geblich frommen Müllerinn; und bald hernach eine andere,die eine ganz glückliche Wendung hat, worin sich ein BeichteVater mit der abgeschiedenkn Se^le seines gewesenen Beicht»kindes über die Ursache und eigentliche Bewandniß ihrer
Selig-
») geschaffen. 2) vollbracht.