führte, und auf den ich unten wieder zurückkommen werde.Aus dem FreydünL sind nicht nur in der zweyten, son-dern auch in der ersten Abtheilung große Stucke einge-schaltet. Auch davon unten in den, folgenden Abschnittedieses Beytrages. Der sogenannte palbirer aber istwahrscheinlich eben der- Hanns von Wurms paibirer,von dem in der ersten Abteilung Vl. CXIII. ein Stückvorkommt, das mit seinem Namen schliesst; vielleichtauch einerley Person mit Hans Zo'z dem Äarbi-rer,einem der zwölf alten nürnbergischcn Meister derMcister-sängerzunft^), dessen Gedichte im I. »488 in 8v. ge-druckt sind, und von dem sich in der wvlfenbütteüschcnBibliothek ein, freylich ausgeleertes, Konfektkästchenfindet, mit, noch darin vorhandnen, sauber auf Perga-ment geschriebenen Reimen v-vfthcn.
So verschieden der ZuHalt und der Werth dieserGedichte ist; so ungleich ist auch wohl ihr Alter und dieLebenszeit ihrer Verfasser- Die meisten scheinen indeßaus dem fünfzehnten Jahrhunderte zu seyn; wovon dieaus dem Freydank und Rcnner genommenen, wie stchsvon selbst versteht, eine Ausnahme machen, und gewiß,so wie manche andre einzelne Stücke sehr wahrscheinlich,frühern Ursprungs sind. Denn manche dieser sprüchwört-lichen Verse waren damals, als sie hier gesammelt wur-den, vielleicht schon sehr gangbar und wahre Volkspoesiegeworden. Die Handschrift selbst gehört wahrscheinlich
auch
S. wagenseil von den Meisterfängern, S. 51z. undTenzels monatl. Untevred. v. 1.1691. S, yzz. — Auch-Hans Sachs rechnet ihn zu den zwölf großen Meistern, Vergl.Gottscheds Vorrath z. Gesch. d. dramat, Dichtk. TH.'I.S. 6z.