auch noch in daö fünfzehnte Jahrhundert, obgleich ihrgrösserer Theil, welcher diefe Gedichte enthält, ein neu-eres Ansehen hat, als ihr Anfang, der die ersten 85 Bo-nerifchen Fabeln begreift, und dem der ftl. Aesslng, obgleichnoch mit einigem Zweifel, das Zeitalter auf der Gränzedes vierzehnten und fünfzehnten Jahrhunderts zuer-kannte-'). Auch der von L.. angeführte Titel und dasauf dcnfelben folgende Register, worin die Anzeige derübrigen Gedichte mit der Nachweifung jener Fabeln ineins fortläuft, ist zwar ganz voran gesetzt, aber doch of-fenbar erst von der spätern Hand, welche die Gedichte ab-schrieb. Und daß diese wenigstens nicht in den erstenVierzig Jahren des fünfzehnten Jahrhunderts, fondernanfS früheste wohl erst in dessen letzter Hälfte können ab-geschrieben seyn, das beweist das schon oben erwähntelängere Gedicht, von mancherley unnüyer Acbejr,worin folgende Verse vorkommen, welche die Buchdruckereyals eine schon bekannte, und nicht mehr ganz neue, Er-findung voraussetzen:
Welch pncktrncker funss Iar hat gctruckt,
Der hat ein Iar wol puchsiaben wider auszuckt.
Manche von diesen allen Gedichten sind, wie obenschon gesagt ist, auch in einer andern Handschrift unsrerBibliothek enthalten, die gleichfalls schon von L.cjsmg'^)als die dritte Handschrift der Bonerischen Fabeln ange,führt und beschrieben ist. Von eben der Hand, welchediese Fabeln abgesthrieben, und am Schluß mit der Zahr-zahl 1458 bezeichnet hat, folgt immiltelbar darauf eine
N 2 kurze
S. oben, S. 20 dieses Beytrags.S. 24 dieses Beytr.