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Auf dem Landgut,
dessen Fracht kosten 2 M.
betragen, gestaltet
sich das Verhältnis so :
Lei Fruv-ht-weelisel-wirtschaft
Koppel-
wirtschaft
Dreifelder-
wirtschaft
wilde Feld-gras-
wirtsohaft
Rohertrag in Scheffeln .
. 7 000
3 000
1200
400
Rohertrag in Mark
12 00Ö
18 000
7200
2400
Davon ab
44 375
16 125
5437,5
1306,25
11 einertrag
— 2 875
1 875
1762,5
1093,75
Auf dem Landgut,
dessen Frachtkosten 1 M
betragen, gestaltet sich das Verhältnis so:
Rohertrag in Mark
42 000
18 000
7200
2400
Davon ah
37 375
13 125
4237,5
606,25
Reinertrag
4 625
5 875
2962,5
1493,75
Auf dem Landgut,
dessen Frachtkosten 0.50 M. betragen, gestaltet sich das
Verhältnis so:
Rohertrag in Mark
42 000
18 000
7200
2400
Llavon ab
33 375
11 625
3687,5
706,25
b'eineiutrag.
. • . 8125
6 375
3562,5
1693,75
In diesem Beispiel wäre demnach bei einem Frachtpreis von 3 M. pro Scheffel die wilde Feld-graswirtschaft am gewinnbringendsten, die Dreifelderwirtschaft schon möglich, die iieiden extensiverenSysteme trotz des grösseren Rohertrags wirtschaftlich unmöglich.
Bei einem Frachtpreise von 2 M. wäre bereits die Koppelwirtschaft am rentabelsten, währendFruchtwechselwirtschaft noch nicht möglich wäre. Bei einem Frachtpreis von 1 M. wäre Frnchtwechsel-wirtschafi bereits möglich und sogar gewinnbringender als Dreifelderwirtschaft und wilde Feldgras-wirtsehaft; aber die Koppelwirtschaft wäre noch immer am rentabelsten. Erst bei einem Frachtpreisvon 0,50 M. stände der Reinertrag der verschiedenen Feldsysteme im 'Verhältnis zu ihrem Roherträge
Wilde Feldqra&wi.rtschafl
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Gerepe//,
Verg!. auch Iteunlng „Welchen Einfluss müssen die KommuniWalionsinittel und Verkeilrserk-iehteningender neuesten Zeit auf dl* "ProduHionsrlchtur.g der Landwirtschaft auiiU.enW (Amtsblatt iür Hie landw.
Vereine im Königreich Sachsen, Jahrgang 1803)
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