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[1]: MS 312 - Grundriss zu Vorlesungen über Oekonomische Politik.
(Spezielle Volkswirtschaftslehre)
Entstehung
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Die Pachtrenten der preussischen Domänen. (Nach Grossmann in Conrads Jahrb. 3 r .

S. 706-8.'

Durchschnittspaehtzins von sämtlichen preuss.Domänenpachtuugen nach dem Stande vomJanuar 1891

Regierungsbezirk

Pachtzins pro ha

bezw. Provinz

nutzbarer Fläche

Königsberg.

23,66

Gumbinnen.

17,76

Danzig.

30,15

Marienweruer ....

27,07

Potsdam.

30,53

Frankfurt a. 0. . . .

37,63

Stettin.

27,98

Cöslin.

15,47

Stralsund.

27,98

Posen .

20,62

Bromberg.

20,26

Breslau.

45,70

Liegnitz.

34,61

Oppeln.

35,95

Magdeburg.

92,63

Merseburg.

76,44

Erfurt.

36,85

Schleswig-Holsein . .

77,28

Hannover.

71.16

Hildesheim.

65,79

Lüneburg .

32,87

Stade .

35,79

Aurich.

G7,21

Minden .

19,04

Cassel . . . . . .

49,99

Wiesbaden.

' 50,76

Durchschnitt

41,02

Steigerungen der Pachtzinsen auf sämtlichen1870- 1889 ncuverpachteten preuss. Domämen.

Die bis zur Neuverpachtucg gezahlte Pacht 10(>.

Bezirk

Pachtbeginr

Steigerung

( 1670- 74

148,9

Ostpreussen

J 74-79

130.2

8084

106,5

1 85-89

89,1

( 187074

196,3

Westpi'eussen

1 7479

187,2

1 80 - 84

106,6

\ 84-89

75,2

i- 1870-74

137,7

Posen

1 7479

\ 80-84

152,9

101,5

[ 85-89

83,0

f 1870-74

160,0

Brandenburg

1 7479

j 80-84

136,4

104,1

l 85-89

82,8

( 1870-74

120,3

Pommern

j 7479

109,0

| 80 -84

90.9

{ 8589

84,9

f 187074

181,8

Schlesien

J 7579

164,0

\ 80-84

165,1

l 85-89

100,8

( 1870-/4

186,8

Sachsen

1 74- 79

) 80-84

271.0

151.1

( 8589

104,8

[ 1875-79

109,2

Hessen-Naisau

\ 80-84

97,8

[ 85-89

100,2

Reg.-Bez.

[ 187575

185,2

Hannover und

[ 80-69

84,4

Hildesheim

l 85-89

125,8

Keg.-Bez.

f 1875-79

157,0

Aurich, Stade

80-85

96,6

und Lüneburg

I 8589

82,9

§ 9. Der Bodenpreis.

Vergl. Hermann, Staatswirtschaftliche Untersuchungen, 2. Aufl., München 1870, S. 390 ff., S. 488 ff.

I. Landgerichtsdirektor .Schmitz aus Düsseldorf berichtete auf der Berliner Agrarkonferenz am1. Juni 1894:Bei den Ermittlungen in den 80er Jahren stellte sich der Katastral-Reinertrag zum Ver-kaufspreis im Amtsgerichtsbezirk Zanow wie 1:153,7, in Rössel in Ostpreussen wie 1:102, im Amts-gerichtsbezirk Mogilno wie 1:69 .. . In Düsseldorf schwankt das Verhältnis zwischen 1:19 und 1:35.In anderen Nachbargemeinden schwanken die Ziffern von 1:14,8 bis zu 1:53,53, ifi Eifelbezirken zwischen1:61 und 1:297. In diesen Zahlen kommt die Thatsache zum Ausdruck, dass die geringwertigen Bödenseit der unveränderten Grundsteuer-Einschätzung wesentlich gewonnen haben durch die vorwiegend ihnenzu gute gekommenen Fortschritte der Düngungslehre. Wie im Osten, so lässt sich auch für den Westenunmöglich der Katastral-Reinertrag als Wertmesser zu Grunde legen. Vergl. die Agrarkonferenz vom28. Mai bis 2. Juni 189-1. Berlin 1894, S. 273 und 2741

II. Aus einem Berichte des K. Amtsgerichts Laufen an den Präsidenten des K. LandgerichtsTraunstein vom 28. Mai 1894:

Ich habe von einigen. Anwesen in der in der Mitte des Amt. gerichtssprengels gelegenenGemeinde Petting den Qebernahmspreis von früher und den letzten Jahren wie leigt zusammengestellt:1. Hs.-No. 19 Wüiflingergut

Uebernahme 24. November 1827 1450 fl. = 2465 M.

, 20. November 1876 6800 M.

2. Hs.-No. 55 und 56 Lenzengut

Uebernahme 26. November 1844Vatergutsvertrag lz. Mai 1890

3. Hs.-No. 54 Maiergut

Uebernahme 13. Februar 1844 8. Jauar 1878 ,.

4522 fl. = 7687,4 M.

23925 M.

2729 fl. = 4624 M.

18025 M.