Ausgabe 
20 (15.4.1860) 16
Seite
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Mit Schwelgen etwas tragen,

Ist mehr, als laut zu klagen.

6 .

Gehaßt werden oft auch die Besten, niemals aber verachtet.

7.

Wenn spielende Kinder sich verstecken, so vermuthet Jedes das Andere indem Busch, in welchen! es selbst gewesen. Ebenso vermuthet der Mensch Anderegerne in demjenigen Laster, in dem er selber gesteckt war. Darum wollen dieGeizigen überall Kargheit, die Stolzen überall Hofsart finden u. s. w.

8 .

Wie im Kiesel der Funke schläft, so liegt auch im harten Herzen noch eineSpur von Tugend.

9.

Wenn Silbergeschirr geputzt wird, muß es zuvor trüb und schmutzig ge-macht werden. Auch die Tugend glänzt am hellsten, wenn zuvor eine Ver-leumdung über sie gekommen und Freundschaften werden oft um so aufrichtiger,reiner und wahrer, wenn sie durch Verleumdung und Mißverständnisse hindurch-gegangen sind.

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Für den Kirchenbau der armen Katholiken in Stargard und

Köslin .

Uebertrag .

Ein Baustein von der Mangfall .

Für die armen Katholiken in Stargard .

Für die armen Katholiken in Köslin .

Motto:Gottes Gnade verlasse mich nicht."

16 sl. kr.

1 fl. kr.

2 fl. 15 kr.2 fl. 15 kr.

Summa: 21 fl. 30 kr.

Milde Gaben für die Miffion in Perleberg

Uebertrag.3 fl. 18 kr.

Von der Mangfall . 1 fl. kr.

Motto:Gottes Gnade verlasse mich nicht.".2 fl. 15 kr.

, Summa: 6 fl. 33 kr.

Redaction uno Verlag: Dr. M. Huttler. Druck von 3. M. Äleinlc.