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11 (1839)
Entstehung
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Der Schauspiele r. *)

I.

Einleitung.Aon der Beredsamkeit überhaupt.

§-

^)ic Beredsamkeit ist die Kunst einem andern seine Gedanken so mit-zutheilen, daß sie einen verlangten Eindruck auf ihn machen.

s-

Man sieht also leicht, daß es dabey auf die Gedanken, und aufdie Mittheilung derselben ankomme.

§-

Die Kunst, wie man seine Gedanken dem Eindrucke, den manauf einen andern machen will, gemäß ordnen soll, will ich die gei-stige Beredsamkeit nennen.

8-

Die Kunst, diese so geordneten Gedanken dem andern so mitMtheilen, daß jener Eindruck befördert wird, will ich die körperlicheBeredsamkeit nennen.

Aon der Beredsamkeit des Körpers.§-

Und zwar deswegen, weil diese Mittheilung vermittelst des Kör-pers geschehen muß. Sie kann aber nicht anders vermittelst des Kör-pers geschehen, als durch gcwiße Modiflcationcn dcßclbcn, welche indes andern Sinne fallen zc,

Z-

Diese Modifikationen können entweder in den Sinn des Gesichts,oder in den Sinn dcS Gehörs fallen.

s-

Die Modifikationen des Körpers, welche in das Gesicht fallen,sind Bewegungen, und Stellungen dcßclben.

«) Zm theatralische» Nachlaß, Th. il, S. 209. Unter den BrcslaucrPapieren finde» sich nur N. i und II, und zwar N. il in vier Tabellen.