Der Schauspiele r. *)
I.
Einleitung.Aon der Beredsamkeit überhaupt.
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^)ic Beredsamkeit ist die Kunst einem andern seine Gedanken so mit-zutheilen, daß sie einen verlangten Eindruck auf ihn machen.
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Man sieht also leicht, daß es dabey auf die Gedanken, und aufdie Mittheilung derselben ankomme.
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Die Kunst, wie man seine Gedanken dem Eindrucke, den manauf einen andern machen will, gemäß ordnen soll, will ich die gei-stige Beredsamkeit nennen.
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Die Kunst, diese so geordneten Gedanken dem andern so mitMtheilen, daß jener Eindruck befördert wird, will ich die körperlicheBeredsamkeit nennen.
Aon der Beredsamkeit des Körpers.§-
Und zwar deswegen, weil diese Mittheilung vermittelst des Kör-pers geschehen muß. Sie kann aber nicht anders vermittelst des Kör-pers geschehen, als durch gcwiße Modiflcationcn dcßclbcn, welche indes andern Sinne fallen zc,
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Diese Modifikationen können entweder in den Sinn des Gesichts,oder in den Sinn dcS Gehörs fallen.
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Die Modifikationen des Körpers, welche in das Gesicht fallen,sind Bewegungen, und Stellungen dcßclben.
«) Zm theatralische» Nachlaß, Th. il, S. 209. Unter den BrcslaucrPapieren finde» sich nur N. i und II, und zwar N. il in vier Tabellen.