Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
17
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Der Schauspieler.

§>

Die Modificationcn des Körpers, welche in das Gehör fallen/sind Tcmc.

§-

Die Lehre von den erfreu,, heißt die Lehre von der Acrion; dieLehre von den andern heißt die Lehre von der Prominciarion(Aussprache.)

Z-

Diese Modifikationen des Körpers überhaupt, sind entweder un-mittelbar in unsrer Willkühr, oder mittelbar.

§-

Die ersteren, weil nichts als das Wollen und ein gesunder Körperdazu gehört, können durch eigentliche und hinlängliche Regeln ge-lehrt werden.

§-

Die andern, welche nicht unmittelbar in unserer Willkühr sind,sehen eine gewisse Beschaffenheit der Seele voraus, auf welche sie vonselbst erfolgen, ohne, daß wir eigentlich wißcn, wie?

5-

Is.

Der Schauspieler:

(5in Werk, wminnc die Gnindseitzc der ganzen körperlichenBeredsamkeit entwickelt werden.

Äic ganze körperliche Beredsamkeit theilt sich in den AusdruckI) durch die Bewegungen.

Oratorischc Bewegungen sind alle diejenigen Veränderungen desKörpers oder seiner Theile in Ansehung ihrer Lage und Figur,welche mit gewissen Veränderungen in der Seele harmonisch seynkönnen. Sie heißen überhaupt Gebelnden. Sie sind entweder->) Bewegungen des Rörpcrs überhaupt. Diese begreifen«. das Tragen des Körpers, oder die Modifikationen deßelben,wenn er in Bewegung ist, oder geht.Die Stellungen des Körpers, oder die Modifikationen deßel-ben, wenn er in Ruhe ist,Oder Bewegungen seiner Glieder, Diejenigen Theile desKörpers, welche der meisten Veränderungen fähig sind, sindLtssmas Welke xi