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Tcr Schauspieler.
der Ropf.
Des Ropfcs überhaupt.
Des Gesichts. Die Bewegungen des Gesichts heiße» Mine».iZ. und die Hände. Die Lehre von den Bewegungen der Händehicß bcv den Alten die Chironomic. Deutsch vielleicht dieHändcsprache.
Die Füße können zu diesen Gliedern nicht gehören, weil diese zudem Tragen und den Stellungen zu ziehen sind. Dieses be-weise ich daher/ weil man zwar eine Bewegung mit derHand und dem Kopfe machen kann, ohne daß die Lage desKörpers verändert werde; nicht aber die geringste Bewegungdes Fußes, ohne daß sie nicht eine Veränderung des ganzenKörpers verursachen sollte.II) durch die Töne.
Vom Tragen. Oder von der Modiflcation des Körpers überhaupt,wenn er sich von einem Orte zum andern bewegt. Diese Lehretheilt sich natürlicher Weise in zwey Capitel.
I. Von der Bewegung der Füße. Die Lehre vom gehen.
DaS schöne Gehen kömmt auf die schöne Beugung des BcineS,
und auf die Gleichheit des Schritts an.Das schlechte Gehen wird durch das Gegentheil beyder Stücke
verursacht.
1. Wann die schöne Beugung wegfallt.
DaS Gehen mit dem steifen und gestreckten Fuße, ist derGang eines stolzen und ruhmredigen.
2. Wann beyde wegfallen.
So ist eS der Gang eines ungeschliffenen, eines Bauers.
II. Von dem Halten deS Aörpcrs. Von dem eigentlichen Tragen.DaS natürliche, wann der Körper die Luft beständig nach einer
Perpcndicular-Linie in Ansehung der Fläche, auf welcher erbewegt wurde, durchschwcbt.
DaS verderbte- Wann diese Linie vorwärts einen spitzen Winkelmacht. Ich nenne sie deswegen die verderbte, weil man zu faulist die Last des Körpers aufrecht zu halten.