llkber das Heldcnbuch.
Im I. 1228 verjagten sogar die Römer den Papst Lregorius IXaus Rom , als er den Kayser Friedrich II auf eine so übereilte undärgerliche Weise in den Bann gethan hatte.I). von der Wahlen Land.
Wie kann man sagen, daß den Schwabischen Kayscrn alle Königein Deutschland und der Wahlen Land gedient hatten?
8->xo Lrammsf. I.. XIII. p. 242 und I.. XIV. p. 262 leugnet,daß Dännemark dem Deutschen Reiche jemals uuterwürfig gewesen sey.
Aber Friedrich I lockte den König Waldemar in Dännemark ausseinen Staaten, nnd verlangte, daß er ihm huldigen sollte. S.Barre III. S. 600. vergl. den daselbst angeführten Brief ConradS IIIan Johannes von Constantinovel. Eben so gewiß ist es, daß KönigFriedrich auf dem Reichstage zu Merseburg 1162 den Dänischen Priiijcn-Streir entschied. Der neubcstätigte Dänische König wurde inFriedrichs Gegenwart gekrönt, und von ihm durch das Schwert belehnt,wie er denn auch dem Deutschen Könige den Lehnseid abgelegt, unddas RcichSschwert vorgetragen. Buna» im Leben Fried. S. 14.
Z. 15.
II. Auf verschiedene Facta selbst.
1. Von seiner verdächtigen Geburt,
Friedrich II war Heinrichs VI und der Eonstantia Sohn, 1194geboren, zu Assist, einer Neapolit. Stadt. Das Gerücht, daß ernntcrgeschoben sey, war allgemein; (Hlruv. in L^nt. IM. (-erm.Dill'. XX l!e i?iieu'. II und in Loi-p. IM. «er. VII. 8eot. VI. §. 1.)ob es gleich erdichtet scheint. Facell Gesch. von Sicilicn, und van-dolph Gesch. von ReapoliS.
2. von seiner Gemahlin aus Syrien .
Friedrich II mußte sich dem Papst HonoriuS III verbindlich machen,die Jolanta, nach andern Jsabella, eine Tochter des Königs von Je-rusalem Johannes, zu heurathen. Die Verbindung ward in Rom vollzogen.
3. von dem Hasse seines Schwiegervaters.
Friedrich verlangte Jerusalem jur Morgcngabc. Johann mußtesich dazu bequemen, und ward, ungeachtet der Fürbitte des Papstes,von seinem Eidam unwürdig behandelt.
Barre IV. u. 36. 37.
Platina iu llmi. III.
tZimu». I.. III. p. II. e. 10.
ä». liaiu. au an. 1226.