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11 (1839)
Entstehung
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102
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Anmcrluiigcn über dcu Slcsopus.

Fab. ei.XXXVI.Zupitcr und der Fuchs.

Ich halte diese Fabel nicht für äsopisch. Die Thiere sind menschlich darin: io lecticu 6um veliilur (vulprs); und das ist ein ncncrer Fehler. Dergleichen Spuren finden sich auch in der 228sten Fabel.

Fab. exei.

Herkules und Plutus.In der Moral dieser Fabel hat der Grieche nngcmcin verstoßen:

10 Z-k-,ov «va^>ktzo^,^v. 8ie mulli proviii» iofelieos ininruilviiliu,eauluui in numea rekeiunt.

Fab. (.XcVIll.Die beiden Käfer.Aus dieser Fabel folgt durchaus ganz und gar nichts.

Fab. cexix.

Der Löwe und der Fuchs.

(5S isi unglaublich, wie Tamerarius diese ganze Fabel in seinerlateinischen llebcrsetzung verhunzt hat. Er versiaud sie ganz falsch,und machte eine ganz andre, nämlich eine schlechte, daraus. DieMoral, wie sie beim Gabrias kurz und gut ausgedrückt wird, ist

diese: ökl ««,, /ux<zav 5ktzcH?i>ol"izo'tV «kci^iikisko^al, daß Man

auch keine kleine Verachtung dulden müsse. Eine MauS läuft demschlafenden Löwen über die Mähne; er erwacht, springt auf, und siehtsich fürchterlich um: ^>o/?kizov »?rk/Z>,--rk: und <xo/Z-tzo? kann sowohlfürchterlich als furchtsam heißen. Tcr FnchS lacht darüber; derLöwe aber sagt: rov iu,w !^>o/z^^v, iizv ««xizv oöov ««t

«vcci-tzkku. Ich wollte ties letzte Wort lieber in «-co^k-rwverwandeln, lind was meint er für einen oSov <7^^-t«v, vonwelchem er abschrecken («50^-5-1,-) will? Den Weg ohne Zweifel, dendie Maus über seine Mähne nahm. Camcrarius aber muß cS voneinem ganz andern Wege verstanden haben, wenn er sagt: vl ilercoovellit, oeizue, <zuv oveueiat, »oi-geie v»iuit. Diesen Znsatzmuß man nothwendig auSsireichcn, wenn nicht eine ganz andre, undweil schlechtere Fabel daraus entstehen soll.

Bei dem Tzeyes, der diese Fabel nach dem Aesop und Gabriaoanführt, liest man die letzten Worte: s- i'xryk-rw, imnelum