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11 (1839)
Entstehung
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119
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zu Winkelmanns Geschichte der Kunst.

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übrigen Gemäldes, als des einzigen, welches den Oedipus nebst demSphinx vorstellt, und i» der Wand eines Saals der Billa Altierieingesetzt ist. L. erinnert dabei, daß sich zu Aelloris Zeiten dreiStükke daselbst befanden; außer jenem nehmlich noch die Tigerjagdmit den Spiegeln, und ein Pferd; welche Altieri alle drei aus demRasonischen Grabmale hatte wegnehmen, und in seine Villa bringenlassen. Die letzten zwei muß also auch die Feit verzehrt haben. V.Ie//»,'!t Deleriuk. 8epuleir IXat^num, ou. k?,aev. p. 1l)39.

Ebendas. sagt Vv., daß ein Stük eines alten Gemäldes im Pal-laste Farncse, welches Du 2Zos (liellex. I. p. 3-ZI) angiebt, inRom ganz und gar unbekannt sey.Indeß ist das doch, wie L.bemerkt, keine Erdichtung des Du Bos; sondern Aellori gedenktdesselben gleichfalls. Du 2Zos sagt: Oo voit enoore au I'alaislernet« uo moieean uo «einluie aulikjue, trouve tlsns la vi^oeilo I'Lmnereur ^«Irien livoli <^e. lind T)ellori: (Inlroiluel. a6t'iolui'lls i>nli<^ua8 ?<a5(in.) In ?!>>slic> li'aruekiaiio liomav eernilureleganlilllma uietura. ex viüa ^llriani eo tianslala, czuae encarvi»!>l>»rnala ekl, exliivens lui-vam et duos juiei-os, nee uou ciimiiiiamIV^mpIiam, et llimillium eizuuw, ex umlira sronliinin grlioruml^uoniocleunles, quas tiKurss Vilruvius voeat wvottra ek tliiniäiataligilla, et Ilali t-Vv/^e/c/ie."

lt.

S. 27Z. findet w- das Urtheil des Arhcnäus (0e//>»o/ I.ili. 13.p, l>v4. sehr ungegründet, daß ein Apollo bloß deswegen schlechtgemacht zu achten sein würde, wenn man ihm nicht schwarze, sonder»blonde Haare gegeben hätte. L. setzt hinzu:x?"^«? »o,u,c^-,sagt Atlicnäus. Dolce hat diese Stelle besser verstanden, als Hr. XV-(Dialogo uella I>iUura, p. 183.)"

S. 31l>. gedenkt W. der Anführung des Skelmis beim Rallimachus,lind glaubt, daß mau dafür Smilis lesen müsse. In der Note sagter, daß man in Bcntleys Anmerkungen über diese Stelle (/^nAni.1l>6. p. 358.) sehe, wie mancherlei Muihmaßnngen von andern so-wohl, als von ihm über diesen Namen gemacht stnd.Ich finde,sagt daß schon pomponius Gaurikus (de 8eulu>. eap. XVII.)den Skclniiö beim 2xallimachua für den Smilis gebaltcn: l^luruset iu 8i>mu t>n>ilis ^egiiienlls, czuem (üollim.iclius 8eelmin a^pel-I-ivil. Diese Vcrmnthuug, welche Ruhn (acl ^»»«. VII. p. ZZl.)verwirft, ohne zu sagen, ob sie wirklich Jemand, und wer sie gehegthat Wesseling neuerlich (I'loliuli. can. 34 ) gebilligt und angenom-men; und diesem ohne Zweifel hat sie Herr Xv- hier entlehnt."