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1) Wcnn die verwundete Venus * auf dem Wagen des Mars vondem Schlachtfeld- in den Olymp zurückfährt: so ergreift Iris denZügel/ treibet die Pferde an, die Pferde fliege» völlig/ und sogleichfind sie da.'
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Die Zeit, in welcher die Pferde von dcm Schlachtfelde in dem Olympanlangen/ erscheinet hier nicht größer als die Zeit zwischen dem Auf-steigen der Iris und dcm Ergreiffen der Zügel; zwischen dem Ergreif-fcn der Zügel und dcm Antreiben; zwischen dcm Antreiben und derWilligkeit der Pferde. — Ein andrer griechischer Dichter läßt die Zeit/so zu reden/ noch sichtbarer verschwinden. Antipatcr sagt von dcmWcttläufer Arias:"
Man sahe den Jüngling entweder »och in den Schranken oder schonam Ziele; in der Mitte der Laufbahn sahe man ihn nie.
2) Wcnn Juno mit Mincrvcn hcrabfahrt, um dcm BlutvergießendcS MarS zu sicucrn: *"
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Welch ein RauiN/ und dieser Raum ist nur ein Sprung! Und ist nurdie Elle dcS ganzen Weges, an dessen Ende die Göttinnen schon gleichin der folgenden Zeile sind- — Scipio Gcntili in seinen Anmerkungenüber den Tasso,-!/ sagt daß ein großer damals lebender Kunstrichterden Virgil getadelt habe/ daß er den Merkur, j-^ indem er von demOlymp nach Carthago flieget, unter WegcnS auf dem Berge AtlaS ru-hen lasse; <juasi elio von »i covvonß!» a<> uno Dio lo «lancarsi.Allein, fahrt cr fort/ ich verstehe diesen Einwurf nicht; und ohneZweifel/ daß ihn Tasso eben so wenig verstand/ welcher sich kein Be-denken macht/ den Vira.il in diesem Stücke nachzuahmen. Denn Tassolaßt den Gabriel, als cr von Gott zum Gottfried hcrabgcschicktwird, auf dcm Libanus ruhen, fff — Wie Tasso den Virnil hiernachgeahmet, so ist virgil dem Homer gefolgt; welcher den Merku»
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-j-j- ^eiwia. Iib. IV. SS».e»nlo l. «I. 14.10"
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