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11 (1839)
Entstehung
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193
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lieber die Zlhncnbilder der Römer,

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»er Gelehrsamkeit. Er hat cS gewußt; aber er thut, als ob so etwasgar nicht i» der Welt cristirt habe, bloß nni seine unreifen Gedankendurchzusetzen. Er macht cS ungefähr, wie er es im Folgenden miteiner Stelle des polvbiiis macht.

Ich darf, schließt er, unterdessen es nicht verschweigen, daß einewcilläufligc Stelle des polybius von diesen Bildern (1^. Vl. c. 17.>>. 7!.) meiner Mcynnng entgegen zu stehen scheint. Sie ist zulang, als daß ich sie abschreiben könnte. Ich glaube aber doch, daßsie eine Meynung, die durch Zeugnisse sowohl, als durch die Erfah-rung bestätigt wird, nicht widerlegen könne. Vielleicht redet poly-bius von einer ganz andern Gattung von Bildern, welche wedermit denen, von welchen ich geredet habe, zu verwechseln smd, nochso allgemein gebräuchlich gewesen stud, als jene."

Nachdem ich gezeigt habe, wie kläglich es mit den Zeugnissen undder Erfahrung aussieht, welche die Meynung des Herrn Aloy bestä-tigen sollen, so soll mich die Länge der Stelle des polybius nichtabhalten, sie ganz aiiznführcn.

polybius hatte in seinem sechsten Buche von den verschiedenenRegierungSformcn, ihre» Vorzügen, ihren natürlichen Verwickelungender einen in der andern, gehandelt, und gezeigt, wie vortrcflich inder römischen Rcgicrungsform alles zur Erreichung einer weit auSgcbreiteten, allgemeinen Herrschaft abzwcclc, indem nicht allein die Na-tur die Römer mit vorzüglicher Stärke des Leibes nnd .Kühnheit desGemüths begabt, sondern auch ihre Erziehung einzig dahin abziele,die Jugend in beyden zu bilden und zu befestigen.Nur Eins °,sagt er, will ich anführen, um aus diesem Beyspiele abzunehmen,wie sehr die Römer darauf bedacht sind, daß man im männlichenAlter dazu gewöhnt sey, alles geduldig zu ertragen, um nur in sci-ncm Vaterlandc einen rnhinvollen Namen zu erlangen. Tcnn so oftunter ihnen irgend ein berühmter Manu diese Welt verlassen hat,wird er bey seiner Leichcnbcstattung, anßcr andern Ebrenbezeignngen,ans den Rcdncrplatz, wie sie cS ncnncii, herausgetragen, zuweilenstehend, damit ihn Jedermann sehen könne, seltner liegend. Hier

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Leslings Wcrke XI. 13