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11 (1839)
Entstehung
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194
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Ueber die Zlhnenbilder der Römer.

steht das ganze Volk versammelt umher, und sein Sohn, wenn ereinen schon herangewachsenen Sohn nachgelassen hat, und dieser zu-gegcn ist, oder einer von seinen Blutsverwandten, besteigt die Rcduer-bühne, und hält eine Lobrede auf den Verstorbenen, worin er dievon ihm in seinem Leben verrichteten edlen Handlungen erwähnt.Und so geschieht es, daß das ganze Volk sich an das Geschehenelebhaft erinnert, sich es wieder vor Augen stellt, und so innig da-von gerührt wird, daß die Trauer mehr öffentlich, als bloß demGeschlechte des Verstorbenen eigen zu seyn scheint. Hierauf bestattensie die Leiche des Verstorbenen; und hernach stellen sie sein Bildnißan dem scheinbarsten Orte des Hauses auf, lind schließen es in höl-zerne Schreine ein. Dies Bildniß aber ist das Antlitz des Verstor-benen mit ganz vorzüglicher Achulichkcit gearbeitet, sowohl der Form,als der Unterschrift nach. Dergleichen Bilder aber tragen sie auchbey öffentlichen Lpferseyerlichkcitcn nmher, und schmücken sie aufsschönste. Wenn aber irgend ein angesehenes Mitglied des Hausesstirbt, so tragen sie das Bild mit zum Leichcnbcgäuguiß, und bcklei-den es so, wie es seiner Größe und seinem Range gemäß ist. Wares ein Feldherr oder ein Konsul, so legen sie ihm eine Prätertaan; war es ein Lenscr, so geben sie ihm ein Purpnrgcwand; hatteer einen Triumph gehalten, oder sonst etwas Ruhmvolles gethan, sogiebt man ihm ein gvldgcwirktcS LUeid, Und so fährt man cS auf

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