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Ueber die Zlhnenbilder der Römer.
„steht das ganze Volk versammelt umher, und sein Sohn, wenn er„einen schon herangewachsenen Sohn nachgelassen hat, und dieser zu-„gegcn ist, oder einer von seinen Blutsverwandten, besteigt die Rcduer-„bühne, und hält eine Lobrede auf den Verstorbenen, worin er die„von ihm in seinem Leben verrichteten edlen Handlungen erwähnt.„Und so geschieht es, daß das ganze Volk sich an das Geschehene„lebhaft erinnert, sich es wieder vor Augen stellt, und so innig da-„von gerührt wird, daß die Trauer mehr öffentlich, als bloß dem„Geschlechte des Verstorbenen eigen zu seyn scheint. Hierauf bestatten„sie die Leiche des Verstorbenen; und hernach stellen sie sein Bildniß„an dem scheinbarsten Orte des Hauses auf, lind schließen es in höl-zerne Schreine ein. Dies Bildniß aber ist das Antlitz des Verstor-benen mit ganz vorzüglicher Achulichkcit gearbeitet, sowohl der Form,„als der Unterschrift nach. Dergleichen Bilder aber tragen sie auch„bey öffentlichen Lpferseyerlichkcitcn nmher, und schmücken sie aufs„schönste. Wenn aber irgend ein angesehenes Mitglied des Hauses„stirbt, so tragen sie das Bild mit zum Leichcnbcgäuguiß, und bcklei-„den es so, wie es seiner Größe und seinem Range gemäß ist. War„es ein Feldherr oder ein Konsul, so legen sie ihm eine Präterta„an; war es ein Lenscr, so geben sie ihm ein Purpnrgcwand; hatte„er einen Triumph gehalten, oder sonst etwas Ruhmvolles gethan, so„giebt man ihm ein gvldgcwirktcS LUeid, Und so fährt man cS auf
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