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Kollcktancen zur Literatur.
Agathsn. In convivio ?Iatonis Locrates ailmiralur ^xallici-M3 auljaciam, l^ui coram tot Iiominum millibus nraeleoli animorecitsllet Iiagoelliam susm. du! ^ggtkon ressionllit, le vitiusvelle eoiam mullis iiominum millilius m'cere, c^uam onucj u»uni.^ooralem. ^Ic^ui in illis, innuik, millivus et 8ociates erat. ?itcuim miro woiio, ut <zuem unum revereaie, in iurlia mixt umeonlemna-. Dieses schreibt EraSinus irgendwo in seinen .^t/aAi/s.Ich weiß jetzt nicht, weil ich keinen Plato bei der Hand habe, obdie letzte Anmerkung vom Plato, oder vom EraSmuS ist. Wenig-stens verdienen die Grunde, woraus dieses erfolgt, untersucht zu wer-den. Ich glaube cS sind diese: t) In dem Sokrates allein sahAgathon einen strengen Richter, dem er vielleicht in keinem Stückegefallen durfte. Unter der Menge konnte er gewiß glauben, daß die-sem das, einem andern etwas anders gefallen würde. Das Vergnü-gen also aus dem Beifall einer Menge geringerer Kenner überwogdas Mißvergnügen ans dem gänzlichen Mißfallen Eines zu strengen.2) Der strengste Kenner ist unter der Menge nicht so streng, als al-lein. Denn wenn er steht, daß dieses und jenes auf diese» und jenenEindruck macht, so vergißt er, daß cS nicht gefallen sollte, lind wen»ihn nicht das Stück vergnügt, so vergnügt ihn zu sehen, daß so vieleans einem mittelmäßigen Stücke Vergnügen schöpfen können. Mirwenigstens ist cS mit hundert elenden Posscnspiclen und sehr uiiticlmäßigen Tragödien so ergangen.
Agrippina. Die Dresdner Agrippina vor ihrer Restaurationkommt nicht allein in der Sammlung des l!avallerii vor, sondernauch in der des IakobnS MarchncciuS, die zn Rom l<!23 heraus-gekommen ist; so, daß man glauben sollte, sie sey zn dieser Zeit nochunergänzt gewesen.
Ahnenbilder-. ?n einer Abhandlung über dieselben bei denalten Römern. — — Ich vermuthe, daß die n^mliT-kn, worin sieaufbehalten wurden, und die LareS der Familie in sich schloffen.Denn selbst war nichts anders, als einer -?.,- /<?»>,nui no-l'>eioi>»m luoi'um cm.im sorlilu?, ziliil'aln et siuivl» numino lloinumpolmleliüt, wie ApulejuS, -7« Deo Ko^-ntt«, sagt. — Diese n^,»»,-,'»mochten wohl auch zugleich seyn. Ein solches ni-mn^/i»» ver-
steht ohne Zweifel Juvenal, init. 8at. VIII. uulcr k-n/.n.,-.-
<)uis 5ruelu8 ßenniis lauula j^lin-o cnnücn
<ü»rvinuw?MehrcrcS s. unten im Ariikel: /»>aAV,„>,>-,