Kollektancen zur Literatur.
lien dem Rechte der Natur zuwider, noch sonst dem Gaiijcn schädlich.Besonders wenn sie Dinge betreffen, die nichts weniger als unentbehr-lich sind, und auch bei diesen, so viel möglich, die ltcbersetzung imPreise verhindert wird. Daher wäre cS gut, wenn in den Privilegiender Buchhändler auch der Preis festgesetzt würde, um welchen daSBuch zu verkaufen sey.
C.
Cäcilia Metella. DcS KrassuS Frau, ihr Grabmal in derGegend von Rom , ist eins der schönsten Denkmäler der alten Bau-kunst. (S. Winkclmann, v. d. Empf. d. Sch, S- »-)
Callistratus. „Dieser magere Sophist, sagt Winkclmann„(Gesch. d. K- Vorr. S. XI,), hätte noch zehnmal so viele Statuen„beschreiben können, ohne jemals eine einzige gesehen zu haben; unsre„Begriffe schrumpfen bei den mehrcsten solcher Beschreibungen zusam-„mcn, und was groß gewesen, wird wie in einen Zoll gebracht." —Mcursius ^L-S/. ^.tt^) hält diesen CallistratuS für den alte»Rhctor, welcher gewissermaßen der Lehrmeister deS DemostheneSwar. OleariuS, der ihn seiner Ausgabe der Philostrate mit ein-verleibet, fallt dem McursiuS hierin bei. Nichts ist leichter, als daSGegentheil zu erweisen. Gleich die erste Statue deS Satyrs, die inAcgypten bei Theben in einer Grotte soll gestanden haben, kann nichtanders als ein Werk seyn, welches zu den Zeiten der Ptolcmäcrin Acgypten ist verfertigt worden. Die ältesten ägyptischen Werke, ehedie Griechen sich Meister von dem Reiche machten, sahen ganz andersaus. Der Satvc stand auf Einem Fuße; und PliniuS sagt aus-drücklich, daß Polyklet der erste gewesen, welcher auf Einem Fußeruhende Statuen gemacht habe. Auch die Verglcichung der Kunst deSSkopas mit der Kunst deS DemostheneS , in der zweiten Beschrei-bung, ist ein Beweis wider den OleariuS, auf den er in der Vor-rede nur sehr schlecht antwortet, indem er sie lieber gar für von frem-der Hand eingcschoben halten will. Diese Verglcichung ist übrigensnur von der Aehnlichkeit beider Wirkungen hergenommen, und nichtweiter ausgedehnt, so, wie cS Coyvel auf eine falsche und höchst kin-dische Art gethan hat.
Hippolytus Tapiluplis. Seine lateinischen Gedichte sind zuAntwerpen , ex ollieini, (üii'il'i,, plunlmi, t57!, in Ht<>, auf 17 Bo-gen zusammengedruckt worden. Baylc hat von dieser Sammlung