Kollektaneen zur Literatur.
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er alle feste, mehr oder weniger durchsichtige Grubensteine/ welche mitStahl Feuer schlagen.
In diesem Verstände sind nur der Diamant, Topas , Amethyst,Rubin, Granat, Smaragd , Hyacinth, Sapphir, Beryllund Chrysolith, Edelsteine, von welchen jeder Artikel nachzusehen ist.
Im weitlckuftigern Verstände aber zählt man auch andre feste undeine glänzende Politur annehmende Steinarten, als: Opal , Jaspis,Porphyr, Türkis, Karneol, Chalccdon, Onyx , Malachit,u. s. f. unter die Edelsteine. — (S. Vogels Mineralsystem, S- 137.)
l. Von den Schriftstellern über diesen Theil der Naturgeschichte.
Ich will sie so durchgehen, wie sie KamilluS Leonardi vorsich gehabt und genutzt zu haben bekennt, in seinem Speeulo I.svio'iim,II. V. ., Deerevi ia lwo espitulo nomioa omoium 6oeto-rum, a <iuil)u8 tuwllmu8, pooere. lieel mler iplos sli<zuam6illenltooem iaveoirem, Ismen, r^uoä a plurilius gpprobatum eK,
sccem.--(Quorum nomina tiaee l°uot: Diolooriilss — ^ritto-
leles — Hermes — Lvsx — 8eri>oio — ^viceooa — ^ognaeskletue — 8slomoa — I^ü^llologus — ?!imus — Lolious —I^amilaiius — Ileligwi>nllu8 — Illilorus — ^roalllus — ^ulia —Oiooz?lius ^Iex»n<irinus — ^Ilierlus klagous — Viaeeotius LiKo-lialis — l'uelel Ksliallus — Larllwlomaeus ile kipa komana —klailiollus Lmleopus — Oilulallus — silier psnöeelarum —t!orllu iüopiae — Kirarolus — so I^iber «le Futura lierum. —Die chronologische Ordnung, sieht man wohl, ist hier nicht beobachtet.
Dtoskoridcs hat von den Steinen insbesondre nichts geschrie-ben. Was man bei ihm findet, muß wohl vornehmlich in seinen Bü-chern oder -c-tz-, ^? vorkommen. Er lebte unterNero; und scheint zwar eher, als PliniuS, geschrieben, aber dochbis in die Zeiten desselben gelebt zu haben; daher führt ihn PliniuSnamentlich nicht an; und wenn er verschiedne Dinge beibringt, die beidem DioskoridcS eben so vorkommen, so haben beide wohl nur auseinerlei Quelle geschöpft.
Aristoteles redet auch nur gelegentlich von Steinen.
Unter dem Namen HcrmcS fand sich in der Bibliothek des Tho-mas ErpeniuS ein arabisch geschriebenes kleines Werk <?>- /a^ick^von dem ich aber nicht finde, daß eS jemals in einer Sprachesey gedruckt worden. (/>'«ü-t>. Kilil. 6r. I. eap. X.) Dieß Ma-nuskript war im Jahr der Hegira 749, d- i. im I. Ch. 1Z4S, geschrie-ben. Conring meint, es müsse aus dem Griechischen, nicht aus dem