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11 (1839)
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Kollcktanccn zur Literatur.

und ohne alle Zeichnung sind, aber gleichwohl eine sehr vollkommenePolitur haben. (S. Natter, H/e//.ol5. p. 9.) An eben derStelle scheint Natter die wahre Art zu errathen, durch welche dieAlten zu jener vollkommenen Politur gelangten: daß sie nämlich miteben den Werkzeugen poltrten, mit welchen sie gegraben hatten. Den»diese allein können in die kleinsten Vertiefungen dringen: .,ll elt ro-mar^ualile, hiio est. ouvrage ll imosrtait etc vourlaul Ii!:» Iiienpoli; ^ <iu'il temlilo «zue I'on 5v toit leivi 6u inömv oulil pourla ^ravure ^ pour lo polimeot." Natter erkennt die vollkom-mene Politur gleichfalls für einen Vorzug der Antiken, (?rek. p. 13.)nicht zwar/ weil die neuern Künstler sie nicht erreichen könnten, son-dern vielmehr, weil sie sie nicht erreichen wollten, indem sie cS fürüberflüssig hielten. °)

VIII. Von Sammlern und Erklären! geschnittener Steine.

Von diesen sagt Fabricius in s. SMo^. ^»/-?. p. 125überhaupt: ?uit uaeo leicnlia c^uall polllimiuio revoeala all l/,-/7»o, ti'el^tteo, /e /'ois, ^'/ei'o k'a/eitano, L?o?'/aeo, t)/i//?c/t'o,^5»cüe?'o, ^t?«A,t/?»io liomaoo, Cciv»it'c>, Ln^a?'?'tc>, /!eic/ieiit'o^rgeutoraleuli, aliisciue.

IX. Von Pasten lind Abdrücken der allen Gemmen.Von jenen s. oben den Artikel Edelsteine. Abdrücke zu machenlehrt, wie jene, gleichfalls Vettori in seinem 1>. <le 8eptem Dar-mienlibus, p. 3:Ilaeo gutem ecl^pa, ul illi eli.im, czui miuusnorunt, intelligaut, s^uiä il'tull re! lit, et t^uam llmilliwa cxemplaiiexillaut; vel Lunt lieiuillo ac^ua ^Z'pto, vel sulpliure ia amula a«Iignem aclinota, colliijuaio, et cinuauaii, live alio eoloro mixlo.Igilur czuiclvis lioium 1elegoii8, gemruae, ut clieeliam, iusunclilur,oui, no uu6i<zu<: clillluat, live lulpliur, live g^pkum, kaleia lenuise tlanuo, uouuiliil ipta gemmae arca eminenlioi', aelslnogalur, etlilo, l, vpus kueilt, eiroumligelui'. ^lam vero rigenlo sulpliure,6eusalolzne FZ^plo, altorulrum a gviiiina cliviililur, et liv ipllllimarngemmao imaginem ecl^pon i'elvll. ipla gemma alilzuauclo le-rnte? oleo perungltur, ul lacilius g)?ptum aut 5ulpl>ur all illa se-parolur." Hierauf lehrt er auch, wie sie in Siegcllak abzudrucken

°) In der Handschrift folgt hier ein achter Abschnitt: von den com/io-^?<0?-i5u6 Fein»n»?'«m, der aber nur den Entwurf von dem enthalt, wasLessing im kosten seiner Antiquarischen Briefe, Tb. ii. S. .?8 ff.weiter ausgeführt hat. »Lschcnburg,