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11 (1839)
Entstehung
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294
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S9K

Kollcktanecn zur Literatur.

stigen Stand setze, in welchem cS andres Quecksilber durchdringenund tingiren könne u. s. f.

Von den verschiedenen Betrügereien bei dem Steine der Weisens. des Gcofroy Abhandlung in den Schriften der Pariser Akademievon 1722; im sechsten Theile der deutschen Uebcrsctzung.

Al>rah. Gorläus. Geboren zu Antwerpen 1Z49, gestorben zuDclst 1009, ohne daß man erfahren können, in welchen Bedienungener daselbst gestanden, die er doch muß gehabt haben, da er sich selbstals einen Mann beschreibt, ljui puliliclz ^uoliilis lMi'ingitur munv-rilius. Daß er einer von den drei Aufsehern der dortigen Münze ge-wesen sey, ist ein Mißvcrsiändniß. S. den Baylc; desgleichen vonseiner Kenntniß der lateinische» Sprache, die man ihm hat absprechenwollen. Bavle merkt nur an, daß man, wenn anders den Kcakxe-^a,ii« zu trauen sey, sich nicht so recht auf seine Medaillen verlassenkönne. Er hatte noch anmerken können und sollen, daß man diesenVorwurf auch seinen geschnittenen Steinen gemacht hat. Job. Jak.ChifletiuS (ill ^t/to /-Vttncico, veritale bislorioa, botamoa, I>e-rsliliea illuttrsto, Oari, 2.) sagt ausdrücklich- dewmae s <?o,/«eueäilsv non veteiis leulptui-ae lunt oiimes, kell i-ecentis ^lerae^ueet aS libitum klelae. Die erste Ausgabe der Daktvliothek istvon leol, und die mit Gronov'S Erklärung von 1695, in zwei Thei-len, welche eolleclis aliuncle et ioeclilis et eclilis annulorum ligurissuctlor auf dem Titel genannt wird. Damals, als sie Gronov her-ausgab, war die Sammlung selbst in den Händen eines gewissen Pe-trus DeinotnS/ dem Gronov in seiner Vorrede dankt, daß eringelllem illsm gsxam mambus //^/-»s oommilli, et i» alieoamurbem sei tempus IrariLse^ri pollns lit, ut 6e liugulis, prout iu-^e^i^e/, grbitia^i ^arelu,-. ES verlohnte sich der Mühe/ beideAusgaben zu vergleichen, um zu sehen, was für Gemmen hinzugekom-men sind, und ob er die nämlichen Stiche aus der ersten Ausgabe bei-behalten habe.

Schwertius (^1,/.. Fe^e. p. 81.) sagt, daß die Sammlungselbst hernach von den Erben, welches der gedachte Deinot ohne Zwei-fel mit gewesen, an den Prinzen von WalliS sey verkauft worden. Daösagt auch La ndringer in s, Oil7. ia Oo^eli. älex. KI.

Gothisch. Die alte Sprache des vermeinten UlphtlaS, DerDenkmäler dieser Sprache sind bis jetzt nur noch drei-1. Der Coder ArgcnteuS.