Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
318
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Koklcktanccn zur Literatur.

^iscliuS, l.ili. XI^I. 4.) zu erkennen. OiscliuS hält die ^igur füreinen ^le»,» Z'«-,,»«»,«,; aber die beigefügte Krone, und das Gefäß,die er für ^pfcrgcrälhschaft ansieht, Halle ich vielmehr für die Todte»kröne und für einen Oclkrug oder /c<>,//i««z wie jene alle» todtenaufgesetzt nnd beigelegt wird. Auf cincui Mariiior in Spou'S »lil'ecll.erinnere ich mich beides einer sterbenden oder todte» Person eben sobeigefügt gesehen zu haben.

Vielleicht ist auf einer dort gleich daneben stehenden Münze desAugustuS der Terminus mlt einer corona r-nliala ebenfalls nichtsanders.

Isisehe Tafel. Tcr letzte, der diefe Tafel zu erklären gcsncl'lhat, ist EayluS in seinem Ileeueil <>'.4»>in,»ilez, Vol. VII. Erhält sie für ein spateres, zu Nom verfertigtes, Werk, aus den Seiten,in welchen die Römer zu dem ägyptischen Götlerdiciiste so großes Se«lieben trugen. Ich habe diese Erklärung noch nicht gelesen; ich »ins;es aber, so bald mir das Werk in die Hände kommt, nm zn sehen,was ich für meine Anmerkungen, die ich über diese Tafel gemachthabe, darin antreffe.

Juden, ^b ein Jute, der stch hat taufen lassen, wenn seinWeib, die eine Jüdin geblieben ist, nicht weiter mit ihm lebe» will,eine andre Frau nehme» könne, ist eine Sache, worüber noch neuerelich i» Frankreich sehr ist gestritten worden; nämlich bei Gelegenheiteines gewissen Baruch Lcvi aus Hagenau gebürtig, welcher stch imI. 1762 mit seinen zwei Kindern laufen ließ. Seine ^rau kehrte »achTcutschland zu ihren Acrwandtcii zurück; und als er eine andre Fran,eine Französin, dafür hciralhcn wollte, und sich deswegen an den Pricster wendete, der ihn getauft hatte, und seine Frau kaimlc, so verwei-gerte ihm dieser die Erlaubnis;, die ihm auch von dem geistliche» <''c-richte zu SoissonS, und von dem Parlamente zu Paris abgesprochenwart. Tie Schriften, für nnd wider, in dieser Rechtssache, sind znParis gedruckt: lieeueil iiiijio,i-nil s»i' la <zuelti»n «le l'üvoii' li uujuik. minie clan« sn icli^io». >>eut lv »emulier iimi:» tun I>ulel«e,loikcjue f., keliune jnive icsnse clo le tuiviv <^ il'l>!il>ilei' uvee lui,12. Zch glaube, die Protestanten würden einem gelaustenJuden diese Erlaubnis; nicht versagen, weil sie von der UnauflöSlichkcitdes Ehestandes überhaupt anders denken, als die Katholiken.

Ein ConvcrsuS aus dem Zudeiithumc war unlcr andern GalluSGallenS, der zu Anfange der Reformation zn dem Pabstthumc gc