^j(i2 Kollektanccn zur Literatur.
ütiliit /'ekiueninl?orotemproni!>n»m oiiec» valuisso i»Aen!c> et ul'u,ut primus omoium exeoZitarit ralinnein iiiipiiinoiiilas plumliunotas wulice»; l^uae re5 poslca m-igniim mnriiililius oi»nil)>i8 sl-lulit cowwoilum. Von dem Drucke der musikalischen Noten ist dochwohl hier unstreitig die Rede. Denn obschon die Worte allenfalls auchvon der Art und Weise zu verstehen seyn könnten, die Noten in zin-nerne oder bleierne Tafeln zu stechen, und so abzudrucken; so würdedieses doch nur eine sehr kleine Erfindung des Petrucci gewesenseyn, von der es sich schwerlich der Mühe verlohnt hätte, so viel Auf-Hebens zu machen.
Nun wäre zu untersuchen, wann dieser Ottavio Petruccigelebt habe, und wer er gewesen sey. Ob cin Buchdrucker, oder sonstein Künstler oder Gelehrter. Auch ist, so viel ich weiß, das WerkdcS CastcllanuS, ilo ?>ciliililale ci^ilatis loroleiiiproiui, nie ge-druckt worden. BIS ich also dieses erfahre, will ich mir auf allenFall die alten Drucke anmerken, in welchen sich musikalische Notenfinden. Z.E. I'Ioies klul'iee omnis egntus l-re^nriani. I,»>>>«'ll'»»,äi-gentin-ie per ^o. ^z//«, 1488. 4. (W- 2). N>'.>. 7. IIi. 4.)— ülulices von ioulilo (^ompenilium. Imprell'um Veuetüs, 14!)8.4. per ^o. Sa/i,, «^am. (k>). Yuocll. 4.)
philokret- Meine Vermuthung, daß Philoktct unter demelauäicsnle beim PliniuS gemeint sev, ls. Laokoon, S. '.'.',)sBand VI, S. 388 Z steht, wie Riedel in seinen Anmerkungen sagt,bereits beim Gronov über den StatiuS, S- -.'85,, „aber nur mitzwei Worten ganz verächtlich hingeworfen, nicht in dem hohen kriti-schen Tone, wie im Laokoon."
Ich soll Gronov'S StatiuS noch zum erstenmal in die Händenehmen, und bin mir sehr bewußt, daß ich meine Emendation Nie-manden zu danken habe. Doch dem ungeachtet konnte mir Gronovzuvorgekommen seyn; und ich muß nachsehen.
philotas. In meinem kleinen Trauerspiel dieses Namensist der Zug wegen dcS kurzen Schwertes nicht sowohl aus dem Lohen-stein, im Arminius, als aus dem Plutarch : /.uc-ieiia liiuenli li-lio, parvum glaclium lilii elle, »<Ille, inczuil. i;i.i<Iiin>.
Solch ein junger Held, wie Philotas , war Archidamus, derSohn des ZcuxidamuS, welchem sein Vater, als er ihn zn wildauf die Athcnicnscr einbrechen sah, zurief: ^ üwa/ll-. ^o?^-?, iz'?vv <s>^c,^,>.«ro? ^-t,-: entweder mehr Kräfte, oder weniger Muth,