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Kollcktaiiccn zur Literatur.
denkt, zweifelt, und meint, daß überhaupt die Krcuzordcn darunter ver-standen würden. Könnte Justin iani nicht diesen Orden des Herzogsvon NevcrS darunter verstanden haben? Ich muß sein Werk bei Ge-legenheit selbst nachsehen, nämlich seine chronologische Geschichte allerRitterorden, in italiänischer Sprache, deren zweite Ausgabe 1692, fol.erschienen ist.
Galeazius Ruber, oder de Rubeis. Ein geschiktcr Schmiedzu Mailand zu Anfange des sechzehnten Jahrhunderts. Cardan'SVater war sein vertrauter Freund, und dieser Freundschaft haben wircS vornehmlich zu danken, daß der Sohn an verschiedene» Orte» seinerWerke dieses Künstlers gedenkt. Einmal in dein Buche c/e r,,/« ^7-«-
o.3. „I1tel)!>tur (patei) smico uoicn et karuiliari,^i»Ä,'o: (ssiiiilise Iwe nvmea erat:) limililuilo mnrum et liuilivi-u»,5i>l»iuiu illi aniivuiu elleLvrat. Is o»im cl't, c^ui ^reliimolis co-vlileam inveoit, nonclum vul^stis .^relümeclis liliiis; ^laclio» <zu>ziluuiiii ioslar lleelereniur, et kerrum pe»e ut li^num l^iiKle^ent;et, <luo<l wajus suit, tlioraces kerievZ (me s^eclsiite t^e^iius experimeotum; eram gutem aciolelcienlulus;) c^ui ietilius izaeoiui»tormenlorum mililum leZioiillliorum rclil'teient, ocleo, ut lsuiulu-^»liei ietui uous iilem lutleceril, vixc^uv rimulam contiaxil." —Und dann auch 1^. I. c/e «uSt-V-ia/e, i>. 3KL vji,». wo er von derCochlea des ArchimedcS redet, und sagt, daß VitruviuS ihrergedenke, und DiodoruS SikuluS zu zwei vcrschicdncn malen:Dicens, .^eg^^tum liecalam henelieic» eoclileae all /Vicliiinecle in-veotae. <^uc>ll kl ita elt, cum ^leliiinecles l^eliucli lielli l'uincilemuoriliug lloruerit. iiel'cic» e>ua jülclo llli>i(ju» Icin^orc! l>e»e uu-tuei-it ^c^plus liauilsi-i. Lecl /t,-^/», eivig nolter
sgliel-tzue teiraiius, cujus iiilia nieulioneui sacluri l'umus, vui»jaul olim inveotam i^ke ezusli primus auetor exisliiiiaiet leueiill'e,jirae loelitia inlariivit. Villimus illum vei-l'untem Irukatilein ma-ckioam, se naullc» pott nieiito exeulsum.^ Die Maschine wirddort im Holzschnitte beigefügt und erklärt.
Prinz Ruprecht. Dritter Sohn des Churfürsten Friedrichs V.von der Pfalz, und der Elisabeth, Königs JakobS I. von England Tochter. Geboren 1019, den 26 December. Schon den 26 Oktoberdes nämlichen Jahrs war sein Vater zum Könige von Böhmen gekröntworden, welcher 1632, den 19 November, kurz nach Gustav AdolphsTode starb. Im I. 1635 gieng Ruprecht nach England , wie Michae-