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11 (1839)
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373
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Kollcrtanccn zur Literatur.

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als die vollendeten Gemählde; so geschieht es deswegen, weil wir bei,/dcn Skizzen dasjenige hinzudenken, was ein arbeitsamer Pinsel auS-geführt hätte. Die Rcmbrandtischc Manier aber kann uns als einefertige und vollendete Arbeit bei edeln Gegenständen nicht gefallen.Von Dietrich hat man eine Bcschneidung im RembrandtischenGeschmacke" __

Xeyselius. Von dessen bewundernswürdiger Maschine eineskünstlichen Menschen s. daS Journal <Zes Ssvavs, g. 1677, p. 361;und die Bestätigung dieser Nachrichten ebcndas. a. 1680, p. 41 ü.

Wilhelm ten Rhine. Der erste, welcher in Europa derChinese? und Japaner Art, durch die Jnustion und Acupunctation dasPodagra und andre reisscnde Krankheiten zu heilen, bekannt gemachthat. S-^uuroal lies 8av. s. 1684. p. 109.

Nie. Ricciolini. Ein bekannter Mahler in Rom , der im1.1763 noch lebte, und von dem, zum Beweise, wie wenig die RömerdaS, was sie täglich vor Augen haben, achten, Winkelmannerzählt, daß er allererst im siebzigsten Jahre seines Alters die Statuender Villa Borghcse zum erstenmal gesehen habe. Er war sonst ei»Mann von großem Talente und vieler Wissenschaft, auch ausser seinerKunst. <Von der Empf. d. Sch-S-7.) Die Baukunst hatte er ausdem Grunde studirt, und dennoch eines der schönsten Denkmäler,nämlich das Grab der Cäcilia Mctclla, des Krassus Frau, niegesehen.

Richards»,,. Der englische Feuerfrcsser. S. Journal cles 8av.-,. 1677, p. 54 und 222. Endlich ward sein Geheimniß verrathen,und eben daselbst, ->. 1680, p. 292, mitgetheilt.

Ritterorden. Ich finde in ZeillerS Sendschreiben XXl:Was derselbe mir von dem neuen Ritterorden, 6o i ^avnlieri 6i5-m>!» I>Ii>il!a genannt, so neulich in diesem 1«Z19tcn Jahre zu Wien ,von dem Herzoge von NcverS und andern Fürsten und Herren auf->, gerichtet worden, schreibet, das habe ich mit mebrern daraus ver-kommen." Ich merke mir dieses Zeugniß deswegen an: 1) WeilGrvphiuS dieses Ordens gar nicht gedenkt; 2) weil er im Gegentheilan der wirklichen Eristcnz eines Ordens der Ritter von den Kreuz-zügen, deren Justiniani im 2vstcn Kapitel der andern Edition gc-