Kollektanecii zur Literatur,
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18. Damaiio Portughcsc hat ein I^!uro cls impaiaro giocsioü Losocln v cle' liellislimi osrlili <^.'e. italiänisch und spanischgeschrieben, wovon zwei alte Ausgaben ohne Jahrzahl in derWolfenb. Bibliothek befindlich find. Die ältere, ZlZ2. yuoäl. 8;und die spätere 554. 1. <^uc>61, — Es hat zehn Kapitel, wovondas achte: ilelli Ii-alli txllili clie l! «Zicouo in volZsre 8os-gnuolo ^imoi's«, und daS neunte clclli xioclii iZelli psilili,d. i. von solchen Spielen, wo man wettet, daß in drei, vier, fünf,sechs Zügen der Gegner matt scvn soll, und das zehnte cle l'arlsllol giooare slla mente, handeln. Es ist aber zu bedauern, daßdie Erempel im achten und neunten Kapitel, welche nach Artdes Stamma, und vielleicht die nämlichen find, wegen der feh-lerhaften Holzschnitte, welche dabei gedruckt, kaum zu verstehen sind.
19. Ruy Lopez . Von dieses Spaniers Abhandlung sind in derWolfenb. Bibliothek nur zwei Nebcrsetzungen: eine italiänischevon Gio. Domenico Torsia mit dem Namen des Lopez; Vc-ned. 1584. 4. (!80. yumll, 4.) und eine französische, ohne NamendcS Verfassers und UebcrschcrS, Paris , 1609.4. (86. yuodl. 4.) —Ru» Lopez ist der, dessen Anweisung mir unter allen am bestengefallen hat.
17. D- Jakob Menncl hat ein deutsches Gedicht vom Schachspiel15,07 drucken lassen, welches sich meistcntheilS bei den Anweisungenzum Schachspiel findet, die Christian Egcnolff zu Frankfurt in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts öfters hat druckenlassen. (263. Yuocll. 4 ) — Ich habe auS diesen Anweisungengesehen, daß unsre jchige Art, Schach zu spielen, gar nicht diealte, sondern eine neuere ist, die damals Currcnt, oder daswelsche Schachspiel genannt wurde. -- AuS den gemeinen Regelnmerke ich mir daraus folgende:
Will» das Splcl behalten,
So zieh den ersten von dem Alten,(d, i- den Läufer.)
Und
^ole lieginamI)el>c8 jiroilucei'L nrimam.(Welches aber jenem widerspricht; indeß sind beide Auszüge gut.)' UndHut gegen HutThut selten gut.
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