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11 (1839)
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Kollektanccn zur Literatur.

pidcS die ^«x-a. eie ^uäit. >>. 4.?, «ilit. ^/n,«/- .)

Betrift diese maeczualilas, wie es XPlander giebt, den Ausdruck,, oder den Charakter?

Soldatische Steine. So müßte man, nach der Meinungdes Chiflctius, eine Art von geschnittenen Steinen nennen, aufwelchen besondere Figuren vorkommen, die aus Köpfen verschiedenerThiere, öfters nach der Gestalt eines Hahns geordnet, und auf dieFüße eines HahnS gestellt, bestehen. Weil unter diesen verschiedenenKöpfen sich meistenthcilS auch ein alter Mannskopf befindet, welcherdem Kopfe des SokrateS etwas ahnlich steht, so hat Chiflet (ins. Kac^a/o«, k. 6e (»ommis ejus ima^ino eavlali» ^iiliieium,) dieganze Figur auf ihn gedeutet, und die übrigen Thierköpfe von seinenAnklägern verstanden, oder als svmbolische Vorstellungen seiner Tu-genden erklärt.

Leon. Agostini, welcher unter seinen Gemmen auch zwei der-gleichen hat, ha'lt sie für Amulclc. (!'. I. o. 203. 204. p. 78. ellit.

t>, o»ov.)

De la Chaussee ((Zemme ant. ligui-. n. 17t>. 478. 482.483.)macht theils phystkomoralischc, theils historische Auslegungen darüber.Und diesem ist Schott gewissermaßen gefolgt, welcher einen solchenStein in dem königl. Kabinett zu Berlin in einer besondern Schriftausgelegt, und eine politische Sittcnlchre darin gefunden hat. S- dieHaupttugenden eines löblichen Landesherr» in einem al-ten Steine des kbniql. Mcdaillenkabiucts zu Berlin ; zuerstangemerkt und erklärt von Ioh. Carl Schott. Bcrl. 4717.4.Dieser berlinische Stein kommt mit dem beim de la Chaussee,Nr. 176, vollkommen übcrein; nur daß auf jenem der Pferdckopf einenKranz im Maule hält, und hinter ihm, über dem Widdcrkopfc einKaduccuS steckt.

Spiele. Vom Ta rockspiel findet sich eine Stelle in Zelt-lers Sendschreiben XX:Bernh ardinuS di Cortc, der 149<.« dasCastcll zu Mailand den Franzosen verräthrischcr Weise übergeben,war hernach von denselben aufs äußerste gehaßt; also, daß sie auchim Spiele eie i larncolii, wenn sie des VcrräthcrS Karte gebenwollten, sagten: ilc» Uernaniino <Ii Ooile." Dieß Spiel mußalso sehr alt seyn. Aber was ist hier unter des Vcrräthers Kartezu verstehen? Der Skiez oder der Pagat? ES verdient TomasoPorcacchi in den Noten zum 4ten Buche des Guicciardint,