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11 (1839)
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387
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Kollcktanccn zur Literatur.

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Johann Stoffler-. Die TodcSart desselben/ deren SethuSCalvisiuS in s. Opeie (üircmologico, p. 832, gedenkt, daß näm-lich ein Fall Anlaß dazu gegeben habe, den er selbst vorhergeschen, istso ausgemacht nicht, indem CrustuS (^rmsl. Suevias, I>. III. I,.XI. e. 5>.) sagt, daß er zu Blawbeycrn an der Pest gestorben sey.Bavlc bemerkt diese Verschiedenheit bereits, zieht aber für die letztereMeinung bloß den Adami an, und erklärt sich eigentlich für keine,da doch unstreitig CrusiuS, der gleichfalls Professor zu Tübingen war, den meisten Glauben verdient.

T.

Taback. Nicht Toback, wie cs einige auSsvrcchen. Den Na-men haben die Spanier diesem Kraute von einer Insel gegeben, aufder eS häufig wächst, ,,l acullaliiiu» iiisi^nilius celevei riiiia el't lieibs,sagen die Medici von Lyon, (I^ili, XVIIl. c. 138.) qu-»m I'e/,.mall luclis voesii relert ?V«el<>/,ts; I^ieolaus !>Iongrc!u8 /^«ciett,-<^vieclus iu Ilis^auivla intula /'e/eit-ce,i»tc. Ililjisui Vaiaco »o-miuariinl, al» iiiluls rjuaclam ejus nttiiiinis, ia czus sienuentislimaie^,eii>ur. tZuIli, lzu»>! ^on»««,» ^i'co/t'«s, regiu8 alic^uanilu iuI.uli!»»!» nialor, eju8 seinen niiinus acl ieAiuaw, ieg>8 <Za>Ilseniuliem, ilelulerit, iliiu8s>ue sneullates lloeueiit, ^>icottlrnain, et//>'»6ttl /ie^/ttne n»nc !u>>!>iunt."

Dieser 7Vt^«< hat einen li^inr vu Dielinnnaiie ite I» I^n^uesiaix'nil'e geschrieben, in welchem er unter dem Worte ^V/co/<a--e die-ser Sache selbst gedenkt, und zwar sagt er, daß cS 1Z(>» geschehen sey,daß er dieses Kraut aus Portugal nach Frankreich geschickt habe.

Was mir hierbei am merkwürdigsten vorkommt, ist dieses, daßman dieß Kraut damals am wenigsten zum Rauchen und Schnupfen,sondern für weibliche körperliche Uebel, und besonders wider die Lust-scuchc, gebraucht hat. Nicot, an dem angeführten Orte, sagt selbst,cS sey 6e vertu ittiiiinalile pour ^u«!,ir luule« navime«. ul.ive§,u!c,',es, elmneres, llartre«, aulies lels a>!ei«Iens au eoius liu-m-iin. Auch geht das Epigramm des BuchananuS dahin, widerdie Kontgin Katharina von Medici , die cS nach ihrem Namen//c>-'6»m Met/ic-lr,» wollte genannt wissen. Er nennt cS darin l'-ilu-tileiam euoetis lanFuorivus iwivam; und sagt, daß ihm der NameMcdicca allein alle gute Kräfte würde genommen, und es in Giftverwandelt haben, da diese Katharina «»5«^« luesn»« l'uniun, sey.

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