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Kollektanecn zur Literatur.
287. Ein Narr denkt, daß andre nichts denken.348. Wer sein Huhn allein isst, muß sein Pferd allein satteln.356. Wer Einen züchtigt, züchtigt hundert.373. Könnte er laufen, wie er trinkt, er ficnge einen Hasen.389. Dem Hunde, der Asche leckt, vertraue kein Mehl.437. Der Hund nagt an dem Knochen, weil er ihn nicht verschlin-gen kann.
461. Der größte Schritt ist der Schritt aus der Thür.
47«. Der Mantel ist deß, den er deckt; die Welt deß, der sie genießt.
499. Ueber einen Nagel gicng das Hufeisen; über das Hufeisen daS
Pferd; über das Pferd der Reuter verloren.303. Ein Pfenning erspart, ist zweimal verdient.S2l. Eine Blume macht keinen Kranz.323. Auch Ein Feind ist zu viel.336. Der Blinde schluckt manche Fliege mit hinunter.587. Donnerstag kommt, und die Woche ist vorbei.629. Die Wage sagt: da» ist schwer; und, das ist leicht; aber nicht:
das ist Gold, und das ist Silber.708. Des Tapfern Blick ist mehr als dcS Feigen Schwert.
718. Drei leben friedlich, wenn zwei nicht heim sind.
719. Alle Schlüssel hängen nicht an Einem Gürtel.
923. DcS Apothekers Mörser verdirbt dcS KunsipfeifcrS Musik.928. Jahre wissen mehr als Bücher.949. Jede Meile ist im Winter zwei.
976. Ein Morgenrcgen hintertreibe keine Reise.
977. Ein schöner Wintertag macht keine lustige Vögel.981. DeS Schlafenden Kopf ist in seinem Magen.1006. Wer in Hoffnung lebt, tanzt ohne Musik.1016. Der Herr nicht zu Hanse, Niemand zu Hause.
1031. Weiber verschweigen, was sie nicht wissen.
1032. Wer dem Kinde die Nase wischt, küßt der Mutter den Backen.
Steigbiegel. Daß die Alten keine gehabt haben müssen, weilsich deren keine auf alten Denkmälern finden, hatte Matthäus schonangemerkt: (ile ivr. ivvenl. p. 38.) Liane«, Ii. o. inslruinentumilluil, in ljuo ulei^ue nes inl'iu'eot!» cezuo ulnv^ue ezuiel'eit, In-ventur» e5t, novuw. I^.'im ut i» msrmoieis li^ni» liouiae er alinivilleie ÜLet, n»n Iiulieiiiwi »»liczui ill inslrumentum.