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Kollcktanecn zur Literatur.
leola euarraliollo proiliil. Nach diesem Werke muß ich vor allentrachten.
Die Erklärungen des Gori sind, wie man sie von ihm gewohntist; ohne vielen Scharfsinn, und auch dann und wann ohne crfodcr-liche ausgesuchtere Gelehrsamkeit. Besonders bin ich mit seinen Be-nennungen der Steine sehr übel zufrieden. Man sehe, was ich unterJgiade und Moccostcin angemerkt habe; desgleichen in den An-tiquarischen Briefen vom Prasma. Auch kommen die nichlSbc-dcutcnden Namen: Achatonyx und Achatsard onyx öfters bei ihmvor. Hieher gehört auch der Fehler, den er mit dem vllro olilich'a»obei der 31sten Tafel macht, wo er den Kopf eines Jupiters be-schreibt, oblilZiaao vitro caerulei colnris exprellum. Das vilrumolillä'iimum war schwarz; und auch Klotz macht diesen Fehler.
Ueber die Pantoffeln, die Gori, Taf. 32, an den Füßen Ju-piters sieht, cujus z>e6«8, o.uo6 not-milum, ciopiijgti, (co//e /na-»ette o <^e/itt?iz ,» ^ziec/i,) bat sich schon Natter aufgehalten.
Wenn der Kopf Domitian'S , Taf. 17, wirklich auf einem orien-talischen Granat ist, wie Gori sagt, so ist er, wegen seiner unge-wöhnlichen Größe ein seltenes Stück.
S. 99. sagt Gori, er habe gefunden, daß die Steinschneiderauch sonst xemmarii genannt worden; aber ohne Stellen anzuführen:yuos rewoti8 tewporilius elism gemmaiios opiivlliitos invooio.Tieß ist wir nicht glaublich. — Bei Taf. 20, welche einen Achat mitden Köpfen des Kaisers Hadrian und seiner Gemahlin Sabinavorstellt, macht er eine gute Anmerkung: Omvium raritlima tunkßemmi8 inleslpta jugala caoilg, <zunä valclo rierhiieuum al^ueexulorslucn etl; ae luulto ni!>»!s gemwae svalvtav exlanli vneralluolius csziitikius oroslae.
Zigeunerin. ^K----'a, eine Statue in der Villa Borghese ,hat gar nichts vom ägyptischen Styl, wie Masse, meint; und Händeund Füße sind von Bcrnini. (S. Winkelm. Gesch. d. K. Vorr.S. XII.) — Was heißt aber daselbst: gleichfalls von Erz? Vor-her sagt er ja selbst, daß die Statue von Marmor sey.
Zipperlein. Zeillcr in s. Sendschreiben, S. 6, sagt: „Lor„Zeiten hat man um Abwendung des Podagra den heil. Cyprianus„angerufen; daher auch Lhiragra, oder der Schmerz in den Hän-„den, und Podagra, oder der Schmerz in den Füßen, mit Einem