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11 (1839)
Entstehung
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404
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Kollcktanecn zur Literatur.

leola euarraliollo proiliil. Nach diesem Werke muß ich vor allentrachten.

Die Erklärungen des Gori sind, wie man sie von ihm gewohntist; ohne vielen Scharfsinn, und auch dann und wann ohne crfodcr-liche ausgesuchtere Gelehrsamkeit. Besonders bin ich mit seinen Be-nennungen der Steine sehr übel zufrieden. Man sehe, was ich unterJgiade und Moccostcin angemerkt habe; desgleichen in den An-tiquarischen Briefen vom Prasma. Auch kommen die nichlSbc-dcutcnden Namen: Achatonyx und Achatsard onyx öfters bei ihmvor. Hieher gehört auch der Fehler, den er mit dem vllro olilich'a»obei der 31sten Tafel macht, wo er den Kopf eines Jupiters be-schreibt, oblilZiaao vitro caerulei colnris exprellum. Das vilrumolillä'iimum war schwarz; und auch Klotz macht diesen Fehler.

Ueber die Pantoffeln, die Gori, Taf. 32, an den Füßen Ju-piters sieht, cujus z>e6«8, o.uo6 not-milum, ciopiijgti, (co//e /na-»ette o <^e/itt?iz ,» ^ziec/i,) bat sich schon Natter aufgehalten.

Wenn der Kopf Domitian'S , Taf. 17, wirklich auf einem orien-talischen Granat ist, wie Gori sagt, so ist er, wegen seiner unge-wöhnlichen Größe ein seltenes Stück.

S. 99. sagt Gori, er habe gefunden, daß die Steinschneiderauch sonst xemmarii genannt worden; aber ohne Stellen anzuführen:yuos rewoti8 tewporilius elism gemmaiios opiivlliitos invooio.Tieß ist wir nicht glaublich. Bei Taf. 20, welche einen Achat mitden Köpfen des Kaisers Hadrian und seiner Gemahlin Sabinavorstellt, macht er eine gute Anmerkung: Omvium raritlima tunkßemmi8 inleslpta jugala caoilg, <zunä valclo rierhiieuum al^ueexulorslucn etl; ae luulto ni!>»!s gemwae svalvtav exlanli vneralluolius csziitikius oroslae.

Zigeunerin. ^K----'a, eine Statue in der Villa Borghese ,hat gar nichts vom ägyptischen Styl, wie Masse, meint; und Händeund Füße sind von Bcrnini. (S. Winkelm. Gesch. d. K. Vorr.S. XII.) Was heißt aber daselbst: gleichfalls von Erz? Vor-her sagt er ja selbst, daß die Statue von Marmor sey.

Zipperlein. Zeillcr in s. Sendschreiben, S. 6, sagt:LorZeiten hat man um Abwendung des Podagra den heil. Cyprianusangerufen; daher auch Lhiragra, oder der Schmerz in den Hän-den, und Podagra, oder der Schmerz in den Füßen, mit Einem