Entwürfe zur Fortsetzung der Briefe antiquarischen Inhalts. 407
von dieser Materie anzumerken wäre. Zugleich von meinen beydennoch nicht bekannten Steinen mit L?. und
I.X.
Daß ich ihm Druckfehler Schuld gegeben habe. — Aber er führtweislich nur Bcrill an, und sagt nichts von Agat und Amethist ;des Moco nicht zu gedenken. — Bey Gelegenheit hier von des BacciusAbleitung des Worts Achates, wovon er glaubte, daß damit aufden Gefährten des Aeneas angespielt sey.
lind habe ich ihm nur Schuld gegeben, daß er die Namen derSteine nicht zu schreiben weiß? Habe ich ihm denn nicht bewiesen,daß ihm von ihrer Kunst überhaupt nichts beywohnt?
Tiefer Unwissenheit ist er noch auf eine andere Weise zn über-führen, vr kennt anch nicht die allcrbckanntestcn Scribentcn in dieserMaterie. Beweis aus dem, was er vom Petrus dc Scudalupisund vom ^amillo Leonardo sagt.
I.XI.
Auck den Marbodus muß er wenig oder gar nicht kennen. „l?r„ist in der Ausgabe des Gsrla'us befindlich", sagt er. Sonst nir-gends? — Hierbei, Nachricht von den verschiedenen Ausgaben. — lindwas für Aberglaube steht denn in dem Gedichte des Marbodus, dersich nicht auch im plinius fände?
I.XII.
Darum, daß Marbodus den »Lvax als Quelle nennt, brauchter nicht ganz den Betrug geschmiedet zu haben. Es können Schrifteneines Evax vorhanden gewesen seyn, und sind es vielleicht noch.
I.XIII.
Unter den Gedichten des Marbodus finden sich einige, die ihmgar nicht gehören, und die sein Herausgeber ihrem rechten Urheberwohl hätte wieder zustellen können.
Eben das ist von den Gedichten des Hildebertus zu sagen. Vonden Gedichten beyder ließe sich zur Berichtigung der klassischen Dich-ter, woraus jene Stellen genommen sind, vielleicht noch einiger Ge-brauch machen.
I.XIV.
Gebrauch, den der jüngere Burmann davon zu seiner Anthologieliatle machen können.
I.XV
Wenn Rloy Burmanncn solche Rachweisungen hätte geben kön-ne», so würde es ihm dieser ohne Zweifel Dank gewußt haben. Und
°) Less. Roll. S. 74. 278. s^S. 234. 287.Z