Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
550
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Bibliolalric,

Denn cr sagt cS selbst; er sagt H. 9. daß auch in ihn IesuS

Plii-ov öl0i>c«v riz? öi,ö«x^5 »Tiro^' gelegt habe.

§. 9.

dieses ist aus einer Stelle des IrenäuS üb. IV. o. 33. so klar,als nur etwas seyn kann: pott cieincio et omnis termo ei ^<lil'v!uulavere suiiilusli, der uiigcjwcifclt glaubt, daß cS nur einen einzigenGott gebe, welcher der Stifter sowohl des alten als dcS neuen Testa>inentS sey) conslsliit, li et seripturss lillißenter legerit «/inci eo«,<zui in Lcelelia luvt l'ie5t>^Ieii. Warum soll er die Schrift ebenbey den Presbytern lesen, wenn nicht diese die wenigen Exemplare,die davon vorhanden waren, in Verwahrung hatten? lind wozu hat>teil sie dieselbe in Verwahrung, wenn nicht bloß darum, damit siegleich ihre mündliche Erklärung beyfügen könnten und niemand sienach eignem Gutdünken lesen möchte.

Umsonst will Lest uns glauben machen, JrenanS rathe nur des-wegen die Schrift bey den Presbytern zu lesen, damit man nichtetwa durch verfälschte Aope>'en hintergangcn werde (Wahrh.der christl. Religion 4te AuSg. S. 63.). Denn IrenäuS streitet hiernicht mit Leuten, die sich verfälschter Abschriften der Bibel bedienen;sondern mit Leuten, welche ihren Beweis nicht aus den, allen undjeden Menschen deutlichen Stellen der Bibel führen wollten, vielmehrans den dunkeln, aus Gleichnissen und Parabeln. Ja es ist eineoffenbare Verdrehung, wenn cr den IrenäuS sagen läßt: alle gött-liche Schriften, die prophetischen und evangelischen lägen da/und wären deutlich und könnten von allen befragt werde».Denn dieses sagt cr offenbar (i. II,e. 27.) nur von einem Theile derSchrift, der wegen seiner Deutlichkeit zum Grunde gelegt werdenmüsse; anstatt daß die Gnostiker die dunkeln Theile derselben zumGrunde legen wollten, die er deswegen voll!« Iielieles nennt, «in! ailtarn luenlüm ailsperlionem ooeculiuot et nolrmt vnlero lumeuprsellioslioms; letl oonstririgunt t'emet iptos et per tenevrolagparsiiolaium »llsnluiinne8 unuslzuiüczue eornm proprium pulat in-venille l)eum.

§- ^.

Die christliche Religion, nach ihren Glaubenslehren nemlich, istin den u. s. w.

Die ältesten Kirchenväter lehrten die christliche Religion in denSchriften der Evangelisten zwar finden, aber sie halten sie nicht danngefunden. Die ^i>»öc>-7^ -^^cri«^^ war ihr Fundament, aufwelches sich besonders Llcmcns LllcrandrinuS beruft.