k!4 Meines Araber» Beweis, daß nicht die Juden,-c.
d) Die Austreibung des Jsmael, mit sammt der Hagar , weil Js-mael spottete und sein Gelächter hatte. Worüber sonst, als dar-über, daß sich sein guter Vater so gutherzig ein Bankbein un-terschieben ließ. XXI. Nach des Michaelis Uebcrsetzung kömmtes heraus, als ob Jsmael über das Gastmahl gelacht hätte,welches Abraham bey der Entwöhnung d-S Jsaak angestellt. Aberwenn dieses auch: so muß er doch Ursache zu glauben gehabthaben, warum er dieses Gastmahl für lächerlich gehalten.
c) Die Stelle XXI. 12. wo Gott zu dem Abraham sagt: In Jsaaksoll dir der Same genennet werden; von dem Jsmael hingegenes heißt v. 13. Darum, daß er deines Samens ist.
6) Dürfte nicht vielleicht auch die Bereitwilligkeit Abrahams denJsaak zu opfern, daraus zu erklären seyn? Dieser Versuch, auswelchem man hernach eine göttliche Probe gemacht, kam ihm ineinem Anfalle von Eifersucht ein. Die Liebe gegen seinen ver-stoßenen wahren Sohn wachte auf; er wollte also den andernaus dem Wege schaffen.
Der Philosoph auf der Kirchenversammlung/)c>
>Hch bringe den Philosophen an keinen Ort, in keine Versammlung,wo er nie etwas zu suchen gehabt hätte.
Denn wenigstens die Christen der ersten Jahrhunderte hielten ei-nen Mann, der bloß bey dem Lichte der Natur sah und handelte, mitdiesem Lichte sich völlig begnügen ließ, dieses Licht nur immer so reinund hell als möglich sich zu machen und zu erhalten stichle: die erstenChristen, sage ich, hielten so einen Mann, das ist, einen Philosophen,für so wenig gefährlich, daß sie ihn nicht nur mchrmalen zum Schieds-richter ihrer theologischen Streitigkeiten freywillig erwählten, sondernes auch gern geschehen ließen, wenn einer oder mehrere in öffentlichenKirchenversammlungcn für diejenigen christlichen Lehrer das Wort führ-ten, deren ungewöhnliche Meynnngen zu prüfen diese Kirchenversamm-lungen angestellt waren.
Ob von letzteren mehrere Exempel vorhanden sind, als das vonder ersten allgemeinen Kirchenversammlung zu Nicaa, weiß ich nuneben nicht; aber auch dieses einzige Exempel ist schon hinreichend zu
°) Leben II, S. 266.