und Redensarten mit fremden.
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eS Johnson erklärt: s rope wvrmä iotc, s rmg; und das istein Knäuel.
Fehlen, in der unbestimmten Bedeutung, da es nicht sowohl einenwirklichen Mangel, als nur eine gewisse Disposition anzeigen soll:als z. E. was fehlt ihm? für: was ist ihm, daß er so unsinniglacht, so kläglich weint? In dieser Bedeutung ist es das Englischew gil. AIS: Wlist tue man, tust Iie lauglis vvitdout reslou?Allerliebst. Die Engländer, wenigstens Shakespear , haben diesesWort offenbar unserer Sprache abgeborgt, slclerlievekt.^Vitli z?ou, mine glllerlievett to vereinn.
Ileorz? VI.
Und Johnson glaubt ganz unrichtig, daß es von s!6, släer, 0I6,eitler und lieve, ciesr, beluvecl zusammengesetzt sey, in welcherMeinung er eS denn auch durch wtiicd liss kc>16 Ilie looeett pok-letlioo vk tlie I>i?srt umschreibt.All, wird von uns, und besonders in dem plattdeutschen Dialekte,auch öfters als ein Adverbium gebraucht, und heißt alsdann soviel, als gänzlich, völlig. Z. (5. ES ist all fertig; eS war all fünfllhr. In diesem und dergleichen Fällen sagen wir auch wohl: eswar allbereitS fünf Uhr; und sodann bedeutet dieses allbereitS,welches man eigentlich als zwey Wörter schreiben sollte, so viel alsschon völlig.
Auch die Engländer brauchen ihr all auf diese Weist, und sagenI. E. t>e is »II reac!^ Ae. Allwcise, gll-^ilo, preteut vk in-limte vrislioai u. s. w. allsehcnd, allwissend, allmächtig.
Allst)/ oder allo, diese anreitzende, anfrischende Jnterjection kommtzwar allem Ansehn nach von dem Französischen allons; da sie abereinmal so allgemein üblich ist, so glaube ich, daß wir eben dasselbeRecht haben, bey ihrer Rechtschreibung von der Etymologie abzu-weichen, und sie bloß nach der Aussprache zu schreiben, welchesdie Engländer haben: to slloo, to ioeilv a 60g, 1)^ erging «Iloo.
Allein kommt fast durchgängig mit dem Englischen alone überein.Nur zweifle ich, daß man eine einzige Redensart anführen kann,wo es ein Adjectivum wäre, welches nach dem Johnson alonefast immer ist.
Längst, die Länge hin, slooßtt; als olonKkt Nie lea cosll, längstder See-Küste.
Mang, dermang, wovon das Zeitwort mengen. Engl. amongsmooxkr.
Lenmgs Werk- XI 42
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