Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Philologischer Nachlaß. *)

i

Anmerkungen über alte Schriftsteller.

^. Griechen.Dichter.Home r.t. Odyssee.

V> to. Da Homer sagt xo» > auch uns, o Muse, sageein Theil von alle» diesen Dingen; scheint er nicht andeuten z»wollen, daß schon vor ihm oder mit ihm zugleich auch andre Dichterdie Abcntheuer dcS UlvsscS besungen? (die Odyssee gehört allerdingsunter die No?-o^s.)

V. 32. 33. 34. Ueber diese Verse ist die erste Unterredung beympciloiia (Cooles IViIilaiiae, Lve cle iis, e^use lcieotilice teiipl.'»kunt i>I) llomoea i» Oii^llva, nuelore ^o. Lapl. I^oi-Iuva. Ver>ot.t013. 4.) Er vhilosovhirt nach dem Maaße seiner Zeit und am un-rechten Orte. Denn wahrlich, Homer hat nicht daran gedacht/ obunsre Sünden Folgen unsrer Irrthümer sind oder nicht. Denn ob-schon -n«ov>cc>,t» von eiror menlis und ^«>-Xu gerruiiio her-kommt, so heißt es doch eben so oft Unbesonnenheit, Bosheit, alsUnverstand und Thorheit.

V- 44. Die zwevte Unterredung über das Wort ^Xw-uxu-rt?. Erbehauptet unter andern, daß diese Farbe der Augen ein Zeichen vonderjenigen Temperatur des Gehirns sc», die einen weisen und klugenMann mache. Daher heiße die Minerva ^Xa-v-M-el?. Er sührt großeMänner an, die alle dergleichen Augen gehabt, worunter auch Franc.PiccolomineuS ist. Selbst der H. Thomas und ScotuS halten in ih-ren Gemälden dergleichen Augen.

2. Batrachomvoniachic.

Das Gedicht führt in dieser Handschrift, fo wie in mehreren, denTitel: öl-uo/?c»y«xo/i,«xl«-

°) Herausgegeben von Fullcbor», Lesfings Lebe» III, S. 251.u-s«i»gS Werke XI. 44