Philologischer Nachlaß.
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x-'vxv zu dem folgenden auf die Maus zöge? Das -'-r'c^r<? v. 90,macht diese Construction nothwendig.
V. ttv. liefet anstatt ^ ^«7^« mors, ^ -c-?tz« 6olus. Und ichziehe dieses vor: denn er redet nur von den Uebeln/ die ihn selbst be-troffen, worunter der Tod noch nicht war.
V. 1t9. statt
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Und dieses ist unendlich besser; denn das Waffncn folgt erst in derfolgenden Zeile. Laßt uns uns versammeln.
Ich habe den Agamemnon des AcschvluS gelesen, und folgendeAnmerkungen darüber gemacht:
1) Dieses Stück sündigt sehr gröblich wider die Einheit derDauer/ indem Agamemnon fast eben so geschwind von Troja da ist,als die Einnahme dieser Stadt durch das Wachtfeuer kund gemachtwerden konnte. Doch man müßte annehmen, die erste Rede desWachters sey ein bloßer ProloguS, der nicht zu dem eigentlichen Fa-den des Stückes gehöre, und daß sich das Stück nicht eher, als mitdem Chor anfange.
2) So einförmig der Ausdruck des AcschvluS ist, und so wenigsich die Personen bey ihm durch die Art zu sprechen unterscheiden: sobraucht er doch oft auch hierin kleine Unterschiede und Nuancen, durchdie er die Rede einer geringern Person bezeichnet. Der Wachter z. E-braucht Sprichwörter, die sich schwerlich in einen andern Mundschicken dürste», v. 33. rql? v. 36. /Zo-v? -5-, ^uo-o-y.
3) Der Charakter der Klytemnestra ist darin vortrefflich gezeichnet,daß durch ihre gefälligsten Reden und durch die größten Schmciche-lcvcn, die sie dem Agamemnon macht, ihre Falschheit durchscheinet.DaS Gesuchte, das Ucbertricbnc, das Schwatzhafte, zeigt genugsam,daß sie nicht aus dem Herzen spricht. Er läßt sie bis ins Komischefallen. Z. E- V. 900. In loroniis verc» a leriui eulioiü exc-italiarmurmuiaotis melu, te nlures els6os viiions, czusw lewnusterebal, ^uo clormioliam.
Ich habe den Ion des EuripideS wieder gelesen.1) Der junge Ion kehret mit Lorbecrzwcigen die Schwellen desTempels, und verscheucht die Vögel, daß sie die aufgehängten gewcih-
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