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Briefe, die ncncsie Litteratur betreffend.
„Nach ihm sich umsah. —
— — — „Da floh er hin!„Kam an in dir, du Sitz der Musen, wo„Baumgarten Friedrichs Weisheit lehrt, hielt siill„Nor einer niedern Hütte, saß das Roß,
„Das, einen solchen Hcld zn tragen, stolz,
„Nicht müde von dem langen Fluge war,
„Daselbst ein wenig auszuruhen, ab,
„Gicng in die offne niedre Hütte, fand
„Ein' arme fromme Wittwe, die zu Gott
„Für den Gesalbten eben betete,
„Saß neben ihr auf einen harten Sitz,
„Nahm einen Wasscrtrunk aus ihrer Hand,
„Stand vor der kleinen Thür der Hütte, ließ
„Sein edles Hcldcnhccr vorüber ziehn,
„Stieg auf, folgt ihm den Weg der Rache nach,
„Sah die Ruinen der getreuen Stadt —Rüstn», dessen unglückliches Schicksal dein Könige Thränenerpreßt. —
— — — „Jedoch der Bach„Der Hcldcnaugcn floß zn lange nicht.„Der Thränen Stelle nahm ein glücnd Roth„Im feurigen Gesicht; gerechter Zorn„Entstand aus königlichem Mitleid stracks.„Er wandte sich zu seinen Helden, schwur,„Sein rächend Schwcrdt zu zücken —
Zugleich nimt der König von dem Walle der nnbczwungnenBeste, das Lager des Feindes in Augenschein, und fasset seinenEntschluß.
„Und Tages drauf, mit Sonnen Aufgang gieng„Sein Hcldcnhccr siill über deinen Strom,„Du Oder! Flössest du so sanft, weil Gott„Es dir gebot, die Helden, die du trügst,„Richt aufzuhalten ißt auf ihrer Bahn?„Sie fingen deinem Gott ei» Morgenlicd,„lind kommen wohlbehalten über dich.„Was zittertet ihr achtzig Tausend da
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