I. Theil. Nachricht.
Herr Bergmann trotzt auf den ganzen zweyten Brief seinesdeutschen Bolingbroke, in welchem man keinen Fehler habe zeigenkönnen. Das ist aber daher gekommen, weil man diesen zweytenBrief nicht gelesen; denn in der That wimmelt er von Fehlern. A. E.S. 20. Higlilitliclei-s übersetzt Herr Bergmann durch Räuber.S- 24. I^ot mv oxplain vvnat I moan, Ii^ an ex»mnlv über-setzt B: lassen Sie mich erklären, was ick durch ein Bey-spiel verstehe. Es sollte hcisscn: Lassen Sie mich meine Mei-nung durch ein Beyspiel erläutern.
S. 29. I navv recoräeä tlivlo tliinFs übersetzt B: Ick habediese Dinge überlegt. Es sollte hcisscn, aufgezeichnet.
S. 33. ^K<z kontenco is nronnuneoä in ono cilko, ss !t ivasin tliv otker, too lato to eorroct or recomnvnso, Iiut <Ü:c. über-setzt B: Das Urtheil roird in einem Falle ausgesprochen,wie in dem andern verborgen zu bleiben, geradelt oder be-lohnt zu werden :c. ?oo lato; verborgen zu bleiben! loosieht Bergmann für to an, und lato denkt er, muß die Bedeu-tung des lateinischen latoro haben.
S. 44. Bolingbroke redet von den seichten Mißlingen,welche den Einfluß der Geschichte auf die Bildung des Herzenszur Tugend leugnen und darüber spotten. I ,vill snvnu', fährter fort, a loiv psraFranns, 'vitn vour I^or<1snins leuvo, to tko^vtkat 5ucn gflirmations, /o?> a/^??',» tt?«»??//^ t/te/«
7en/on, eitlier provo too muok, or provo notninA. Diesesübersetzt Bergmann: Ich will mir Ew. Gnaden Erlaubnis;einige wenige Paragraphen verschwenden, ihnen zu zeigen,daß solche Bekräftigungen entweder zu viel, oder zu wenigbeweisen. Denn dieselben bestätigen, würde unter solchenrvitzigen Rspfen ein Gewäsche hcisscn. Ist in dem letztenPerioden ein Funken Menschenverstand?
Auf eben der Seite, our gonoral cliaractors ivoro äoter-mineä absolutel^z tno^ ar<z eortainl^ inllueneoä, bz? our con-ktitutions, snck ik our partieular actions ^vero so imn>o<iiatoodjocts ^ic. Bolingbrot? will sagen: daß unser Temperamentauf unsern Charakter einen Einfluß habe, ist nicht zu leugnen;wenn aber unser Eharaktcr durch unser Temperament, undunsere besondern Handlungen durch unmittelbare Gegenstände