76 Briefe, die neueste Litteratur betreffend.
4.
„Ich habe gnug jerschanert die weisscn Tischlein; ich habe gnug„gcfeget die grünen Gchöftlcin.
6. -
„Ich habe gnug gehorcht meinem Mütterlein; ich muß nun auch„horchen meinem Slicfmütterlein.
6.
„O dn Kräiijlcin von grünem Rautelein! Du wirst nicht lange„grünen ans meinem Hauptelein.
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„Meine Haarflechten von grünem Scidclein, ihr werdet nicht mehr„suukelu im Sonnenschein.
8.
„Mein Haarlcin, mein gelbes Haarlcin, du wirst nicht mehr her-„ umflattern vom Wehe» des Windes.
9.
„Ich werde besuchen mein Mütterlein, nicht mit einem Kranze,„sondern gchanbct.
10,
„O mein feines Häubcleiu! Du wirst noch schallen vom Winde geblasen,
41.
„Mein ausgenehteS und buntes Arbcitlein, ihr werdet noch schim-„meru bey der heisseu Sonuen.
12.
„Meine Haarflechtlein von grüncui Seidelcin, ihr werdet an der„Wand hangen und mir Thränen machen.
13.
„Ihr meine Ringelein, ihr güldenen, ihr werdet im Kasten liegen„und rosten!
Zweyte Daina.Eine Tochter hatte ihren Geliebten begleitet.1.
„Früh Morgens im Morgclcin ging das Sonnlein auf, und uu„tcr de» GlaSfcnstcrlcin saß das Mütterlein.
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„Ich wollte dich fragen, Tochterlein, wo bist du herumgegangen?..Und wo hat dein Kränzelein das Rcbclciii befallen?