Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
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202
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202 Nricfe, die neueste Litteratur betreffend.

Der eine Pol, sagt er, ist uns lublimls; der andere ist unsfuli pvllil,us, und diesen, der uns lu>> peclilius ist, den sehen8t>v gtr-i, msnesljne ^insuncli. Was kann deutlicher seyn? Unddoch war es Herrn Duschen nicht deutlich genug, denn er über-setzt:Ein Pol ist uns allezeit erhaben, den andern aber sehender Styr und die Mancs, unter ihren Füssen . Die Ma-ncs, unter ihren Füssen ? Warum nicht gar unter ihrem Kopfe.Denn Herr Dusch wird wohl einmal gehört haben., daß dieAntipoden auf den Köpfen gehen. Und unter den Köpfen laßtsich immer noch eher etwas sehen, als unter den Füssen .Der Ucbcrsctzcr hat sich ohne Zweifel abermals durch die Inter-pretation des Ruöns verführen lassen, welcher den Vers:

8uli vo<lil>u8 8t^x ntia viclot, ülimesssue piotuncli.in seiner Prose so versetzt und erläutert: toä illum Stz^x mgr-,, kunidr-L inlorn-l! villeiit sul) ^vtlidus. Nur daß man es dem Ruausnicht so unwidcrsprcchlich beweisen kann, daß er lud pelliliusauf die Ml-mc-s gezogen hat, als dem Herrn Dusch!

Wie finden Sie diese Proben? Was glauben Sie auf dieganze Übersetzung daraus schliesset! zu können?daß sie elendist!" Uebcreilcn Sie sich nicht. Herr Dusch hat es füreine Bosheit erkläret, aus zwey oder drey Fehlern das Ganzezu verdammen. Nach dem die Fehler sind, mein HerrDusck! Aber diese Ausflucht soll ihm inskünftigc nicht mehrzu statten kommen. Und Sie müssen es sich gefallen lassen,darunter zu leiden. Werfen Sie allcnfals den Brief hierweg, wenn Sie sich ihrer Schuljahre nicht gern erinnern wollen.

Ich habe mich genauer an meinen Tert gebunden, sagtHerr Dusch, um jungen Leuten die Mühe zu erleichtern, alsich ohne diese Absicht würde gethan haben. Gut! Abermußte sich diese Sklavcrcy gegen den Tert auch so weit er-strecken, daß die Worte der deutschen Übersetzung dem Schülerkaum so viel helfen, als ob er sie nach und nach aus demWörtcrbuche zusammen gestoppelt und so hingeschrieben hätte?Daß er nunmehr für:

tenuis^uo I^üF<Z08

1'enlatura pellos olini. vinolnin^uc: liiiAuiun

weiter nichts zu lesen bekömmt, als: oen lcichrcn L.agcoe, der