^
?0K
Briefe, die neueste Litteratur betreffend.
will also sagen: Wenn die Saat die Furchen cbcn macht; siegleichsam mit einem ausgespannten grünen Teppiche überziehet,unter welchem die unebene Fläche des Ackers versteckt liegt. Daß!v,niarv aber eben machen hcisse, hätten Sie aus dem 175Verse cbcn desselben Buchs lcrncn können:
eiun in'iiiii» iiiAonti üen.u.'UKia e>'linllio.Es hilft Zhncn nichts, wcnn Sic zu ihrcr Entschuldigung auchschon das vvnto« !l!«>u-tntv k->F>tt!t aus der Acncis anführen woll-ten. Ein Ucbcrsctzer muß schcn, was einen Sinn macht.I.i>i. I. 113.
Virgil fährt fort: auch der erzeige seinem Acker eine ersprieß-liche Wohlthat:
— — — t^ulcjuo paluclis
tüolloelum Iiuniorem lilliula cloitucit aions;
I'iüsoi tim iiiovitis ti invutiiius ainnls aliunllans
I^xil, olicluel» Inle touvt oinn!» liino,
I^iiilv cavoe tv^i<Io 5u<i5>nt liumnio I->eniiül!.Der Dichter will sagen: Wcnn nach starken Regengüssen, odernach ausgetretenen Flüssen, auf den Vertiefungen des AckersWasser stehen bleibt, und Pfützen macht, so soll der Sandmanndiese Pfützen diliuw äoäueoio src-na. Das ist, wie ich cs ver-stehe, mit Sande, als welcher die Eigenschaft hat, daß er dasWasser leicht in sich schluckt, austrocknen. Lidul-» »iona istmir also das Mittel, wodurch er das Wasser wegschaffensoll. Sie hingegen verstehen den Ort darunter, von welchemer cs wegschaffen soll, und übcrsctzcn: der von dem schrvam-migtcn K.ande das gesammelte lVasser eines Sumpfes ab-leitet. Sie machen dem Landmannc cine unendliche Mühe!Das Wasser durch Kanäle von dcm Acker abzuleiten, ist nichtsgeringes; und oft wird cs für ihn schlechterdings unmöglich seyn.Aber die Pfützen mit Sand austrocknen; das kann ihm sehrleicht seyn. Ich wciß wohl, Sie haben diesen Fehler mit dengcmcincn Auslegern gcmcin. Denn auch Ruäns erklärt diegegenwärtige Stelle durch: <ni> tlerivat vx terra diliula sczuamillic colleewm, instar paludis. Aber entschuldigen blinde Führer?
I. v. 133.
Virgil will die Ursache angeben, warum Zupitcr die frey-