Briefe, die neueste Litteratur betreffend.
I^litl.i iii terra» slvllnlo ex oellieiv venit,<üui eomes ille oien8 i»n!ino8 <^ necloia versans,8>>Ilitu8 a eaprols moutilnis nomen l>clentu8;und seit 1749 fanden die Schweißer für gut, mit der Fröhlich-keit, und zugleich mit ihrem ganzen Gefolge, zu brechen. Siewaren fromme Dichter geworden, und ihr poetisches Interesseschien ein ernstes, schwcrmüthigcs System zu fordern. Sie hat-ten sich andächtige Patriarchen zu ihren Helden gewählt; sieglaubten sich in den Charakter ihrer Helden setzen zu müssen;sie wollten es die Welt wenigstens gern überreden, daß sie selbstin einer patriarchalischen Unschuld lebten; sie sagten also zu derFröhlichkeit: was machst du? und zu dem Capriccio: du bisttoll! Vielleicht zwar lief auch ein kleiner Groll gegen diesenmit unter. Er war ihnen in dem ^7oah nicht munter genuggewesen: er hatte ihnen da nicht genug seltsames poetisches Wildaufgejagt. Denn wer weiß, ob nicht Capriccio einer von denSpürhunden ist, die nicht gern ins Wasser geben; und besondersnicht gern in so gefährliches Wasser, als die Sündflnth. Dadachten die Schweißer: willst du uns nicht, so wollen wir dichauch nicht; lauf! Man höret es zum Theil aus ihrem eigenenGeständnisse. Einer von ihren Poeten singt ißt den Tod Sauls«no Ionachans: ist Capriccio bey ihm? Nein. Die Musenur ist bey ihm; und Capriccio schärmt indessen, ich weiß nichtwo herum, ob es gleich von ihm weiter heißt:
- piotoi-ilius ille
Intoi cluui aNtteiis onoi!, neo leznlus iristimsVatilius aiilo i>li»8, klulis Aiatil^imus Ilotnv8.Zch sorge, ich sorge) die Muse folgt ihrem Capriccio nach.Noch eine Messe Geduld, und wir werden es sehen. Wennsie sich doch ja mit ihm wieder aussöhnten! Da war es mitden Schweißern noch auszuhalten, als Capriccio ihr Freundwar. Da durste ^.cmcne ungeschcut vor ihnen singen:Voiie! eller no l'lnkoino,
I^Ia con lanlalo uel rio,
HI» clie 'l rio kolle Va^i-iig.
»Iii noii tuL-rille inai 6ul Inlirn mi«.