Lebe» dtS Sophokles.
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das Beywort i^o? von den darauf befindlichen Altaren oderTempeln des Ncptunus lirirto^ und der Minerva t-r«--^ (<>).Aus der obigen Stelle des Cicero, und zwar aus den Worten:nam mv intui» Iiue mciilo veiueiitom cnnvoiteliktt a,I se?svIninis ^50. ist nicht undeutlich zu schliesst», daß er zwischen derAkademie und der Stadt gelegen; denn das Im« gehet hier aufdie Akademie. Nun lag diese sechs Stadia von dem Tbore,und der Rolonos mußte folglich noch naher liegen. XNcnrsiusbraucht diesen Ort des Cicero auch sehr glücklich zur Aerbcsscrungeiner Stelle des Thucydioce, wo gesagt wird, daß der Rolonosohngcschr zehn Stadia von der Stadt liege: ?«cscn^ ^«^«Qx«; und er vermuthet, daß man anstatt ^x« lesen müsse 'i'.
Diejenigen nun, die in der Nähe dieses li-oXeii-o-,- wohnten,machten den Demos aus, der davon den Namen führte, undhießen Xo^>i«7-«t. Niemand kann uns dieses besser sagen, alsSophokles selbst:
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l'ovck' tnnoT'i'j'u x,o).!ovol> ^xov^olt o'cpta'N'
^PX^oi? kcvoct, xal rzirpo^io't ?o^vo^>«
^17 o ?ni^<se xoti'oi» ^rw^x^ lvi>^il.«c>'^lki><iv
heißt es zu Anfange seines (vcdipus auf Rolonos s>>). llndder Scholiast setzet hinzu: ?o ?-o^ »>-o/>.« xo^voi'
cpx^o^crt zroev?'!,;, ovo^^cxi^o^^vot X.ciXu>vt«?'lXt <5^X.oi«i^l. Mit
der Ucbcrsctzung, welche vilus ^Vinsemius von dieser Stellemacht, bin ich nichts weniger, als zufrieden:
(») Warum aber jener eben hier als --r-r^os verehret wurde, war ohneZweifel dieses die Ursache; weil er
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Il«zu?a^o'cv rai?ö' kxit<7k ^
(Sophokles in seinem Oedipus auf Rolonos, Zeile 746. 46.) DieseStelle des Sophokles l'at Mit der bctanntcu streitigen Stelle des Virgils:'ruque ü, cui prii»» fremeiUem?ui!U equum msgno tvllii« per^utlÄ lriilenli.(keorx. Uk . I. v. t2. 13.) sehr viel ähnliches, virgil scheinet sie vorIlngcn gehabt zu haben, und ich muß mich wundern, daß sie keinem von sei-nen Auslegern bcvgefallcn ist. Denn man kann »^«i<nv eben sowohl mit«z^ou?, als mit ^«ro-^criv verbinden.(r>) Zeile S9 u. f.Lessings Werke vi. 19