308
Athenöus (I)t>I>), ull'xtckl^xv «vi'lL, »^t rc x«t c^oi'?« ?rc>let,
ll)^' <ZT.'x e't<sui>; ?>x. „Was Acscl?>'lns mache, gcrathc ihm„zwar, sey zwar gut; allein er wisse selbst nicht warum es ihm„gcrathc, wärmn cs gut sc>)." Wußte er cs nicht, wie konnteer es einem andern beybringen? Wußte Sophokles , daß cres nicht wußte, wie konnte cr cs von ihm zu lernen hoffen?
Zwar wird man sagen: Sophokles machte diese Erfahrungzu spät, und cs ist einmal cingcführt, daß auch derjenige unserLehrmeister hcisscn muß, von dcm wir nichts gclcrnct habcn,wenn wir nur etwas von ihm habcn lcrncn wollen. — Nungut, so mögen alle die Zwciscl die ich von der Unfähigkeit desZlcschslus, ein Lehrer in scincr Kunst zu scyn, hcrgcnommcnhabc, nichts gcltcn; und ich vcrsprcche in der Anmerkung (I)einen andern, historischen Vcwcis zu führen.
(U)
Nach einer Stelle öcs Plutarchs,) Dicsc Stelle findet sichin der Ilntcrsuchung dcs Plutarchs, nw? «lo-^o^o -°«T>
501^ 7r^oxo?r7-m'7'0i; eir rvoraus man seinen IVacl)Sthum
in Ver Tugend schließen rönne? Und da ist ihm kcincs vondcn gcringstcn Mcrkmalcn ^ 7-<>u? ^o^,c»^ ^«-«jZo?^, dieAcrändcrung dcs Geschmacks an dcn vcrschicdncn Theilen derWcltwcishcit. Angehende Philosophen, sagt cr, beschäftigensich meistenthcils mit denjenigen Theilen, die sie in Ruf undAnsehen bringen können. Einige versteigen sich in die glänzen-den Höhen der Physik; andere verlieben sich in dunkele Zänkc-rcycn; die meisten stürzen sich in die Spitzfindigkeiten der Dia-lektik. Nur die besten von ihnen kommen endlich, bey reiffcrmund gesundem Urtheile, auf das, was die Seele wirklich gutund groß macht, und weihen sich denjenigen Theilen der Welt-Weisheit, deren Fußtapscn, mit dcm Acsopns zu rcden, mehrHineinwerts als hinauswcrts gehen. Nun fährt Plularch fort:^>ap o Zoipox^T^ e^r)/x, ^tcr^^iXoi^ <5t«7re7ra^^^
<i^xov, kt5« ?o ncxjiov x«t x«?«?^^^>oT' «i^T'o'u xcx?«-
«T-xx^izi.-, 7-j>c7-o^ ^ck>i i-o /.r^xu)? ^^«fic-cX-Xx»' ecFo?, ozrxp
r^li' ^A-lxu)7-a?-<,v x«t ^Ze^T-t^-ov c>^«>^ cptXoo'oipowT'e?,
(bild) I.IK. I. p. m. SS.